RSG-Duo rockt das 23. Lemming Turmbergrennen

Karlsruhe – Kurz, steil, spektakulär: Beim traditionsreichen 23. Lemming Turmbergrennen stellten sich Alex Lorenz und Christoph Schrod von der RSG Ried Rastatt dem Kampf gegen die Uhr und die Konkurrenz. In einem riesigen Feld von 242 männlichen Startern überzeugten beide sowohl im Einzelzeitfahren als auch in den anschließenden packenden Finalläufen am Karlsruher Hausberg.

Die voll gesperrte Strecke verlangt den Fahrerinnen und Fahrern auf ihrer kurzen Distanz alles ab: Auf 1,8 Kilometern gilt es, knackige 120 Höhenmeter mit Steigungsspitzen von bis zu 13 % zu bezwingen. Ein echtes Laktat-Fest, bei dem nach dem Qualifikations-Zeitfahren die Finalläufe im direkten Duell ausgetragen werden.

Alex Lorenz stürmt in die Top 10 des A-Finales

Alex Lorenz zeigte von Beginn an eine beeindruckende Performance. Bereits im Einzelzeitfahren brannte er eine Spitzenzeit von 04:25,59 Minuten (Schnitt: 24,39 km/h) in den Asphalt. Das bedeutete Gesamtplatz 13 und den starken 9. Platz in seiner Altersklasse (Männer Hauptklasse).

Damit qualifizierte er sich souverän für das prestigeträchtige A-Finale der Männer. Dort mobilisierte Alex noch einmal alle Reserven, steigerte seine Zeit im direkten Duell sensationell auf 04:03,76 Minuten und sicherte sich einen überragenden 7. Platz im Gesamtklassement.

Christoph Schrod mit starkem Finish im C-Finale

Auch Christoph Schrod zeigte eine kämpferisch erstklassige Leistung. Im Einzelzeitfahren bezwang er die Rampen in 05:15,69 Minuten (Schnitt: 20,52 km/h). Damit landete er auf dem soliden 79. Gesamtplatz und Rang 27 in der stark besetzten Altersklasse M30.

Im anschließenden C-Finale drehte Christoph dann noch einmal richtig auf: Er pulverisierte seine Zeit aus dem Vorlauf, sprintete nach nur 05:03 Minuten über den Zielstrich und belohnte sich mit einem hervorragenden 6. Platz in diesem Finallauf.

Beide Fahrer demonstrierten auf der intensiven Bergstrecke ihre tolle Form und vertraten die Farben der RSG Ried Rastatt im Karlsruher Raum erstklassig.

Chapeau an unser Berg-Duo! Die RSG Ried gratuliert Alex und Christoph zu diesen großartigen Zeiten und den starken Platzierungen im Finale!

Sieg und Speed beim Radklassiker am 1. Mai: RSG-Familien-Duo glänzt vor der Frankfurter Skyline

Eschborn/Frankfurt – 01. Mai 2026 – Wenn der 1. Mai im Kalender steht, schlägt das Herz der Radsportwelt in Hessen. Während der deutsche Meister Georg Zimmermann in einem packenden Finale vor der Alten Oper den Profi-Klassiker „Eschborn-Frankfurt“ für sich entschied, schrieben auch zwei Fahrer der RSG Ried Rastatt ihre eigene Erfolgsgeschichte im Rahmen der ADAC Velotour Skyline.

Auf der rund 40 Kilometer langen Runde durch die Frankfurter City und Oberursel boten die komplett gesperrten Straßen ideale Bedingungen für schnelle Zeiten und echte Profi-Atmosphäre.

Altersklassensieg für Frederic Bonnet

Der Nachwuchs der RSG Ried Rastatt präsentierte sich in guter Verfassung. Frederic Bonnet konnte sich in der Altersklasse Jugend den 1. Platz sichern. Er absolvierte die Strecke in 01:02:40 h mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,34 km/h. In einem Feld von 19 Startern seiner Altersklasse setzte er sich damit an die Spitze und belegte in der Männer-Gesamtwertung einen beachtlichen 52. Platz.

Top-10-Platzierung für Robin Bonnet im Massenfeld

Besonders bemerkenswert war auch die Leistung von Robin Bonnet in der Kategorie Master 3. In einem enormen Teilnehmerfeld von insgesamt 2.084 Startern in dieser Altersklasse erkämpfte er sich mit einer Nettozeit von 01:01:39 h einen hervorragenden 10. Platz.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,98 km/h kam er zudem als 48. der Männer-Gesamtwertung ins Ziel und unterstrich damit seine starke Form im dichten Feld der Breitensportler.

Die Ergebnisse im Detail

FahrerAltersklasse (Jahrgänge)Platz AKZeit (Netto)km/h Ø
Frederic BonnetJugend (2010-2011)1.01:02:4038,34
Robin BonnetMaster 3 (1967-1976)10.01:01:3938,98

Die RSG Ried Rastatt gratuliert beiden Fahrern zu diesen erfolgreichen Ergebnissen bei einem der größten Radsport-Events Deutschlands, das einmal mehr eindrucksvoll zeigte, wie packend der Radklassiker am 1. Mai für Aktive und Zuschauer gleichermaßen ist.

Weitere Informationen zum Radklassiker Eschborn-Frankfurt und zur ADAC Velotour unter: https://www.eschborn-frankfurt.de/de

Rennergebnisse im Frühjahr

Straßenradsport – Dramatik in Backnang: Sturz in der Spitzengruppe

Beim 52. Backnanger Rundstreckenrennen startete Konradin Marx in der Amateure-Klasse (70 km) Ende März.

Hintergrundinformation: Im Jahr 2026 wird der im vergangenen Jahr als einziger Lizenzfahrer aktive und sehr stark fahrende Konradin Marx für das Holmenkol-Racingteam (RSC Komet Ludwigsburg) in der Elite-Klasse starten, unserem Verein aber trotzdem treu bleiben. In seinem neuen Team absolvierte er im April bereits ein Mammutprogramm auf der Straße und im Gelände.

In der 12. Runde attackierte er aus dem Hauptfeld heraus und initiierte die Spitzengruppe. Sieben andere Fahrer konnten seinem Vorstoß folgen.

Doch das Pech schlug in der darauffolgenden 13. Runde zu: In einer schnellen Abfahrt wurde Konradin von einem anderen Fahrer seitlich touchiert und kam zu Fall. Aufgrund der Schäden am Rad war an eine Weiterfahrt nicht zu denken.

Dank der Unterstützung seines Vaters, der kurzfristig mit einem Ersatz-Hinterrad aushalf, konnte Konradin bereits eine Woche später beim Klassiker „50. Rund um Schönaich“ wieder an den Start gehen.

In der Klasse CT (Continental-Team) und Elite-Amateure bewies er nach 144 harten Kilometern und einer Zeit von 03:09:28 h mit Platz 112 seine enorme Ausdauer.

Ein weiterer Formtest erfolgte im Elsass beim Rundstreckenrennen in Soultz-sous-Forêts über 80 km endete für ihn nach 01:57:28 h auf dem 46. Rang.

Mountainbike – Starke Akzente auf dem Mountainbike in Veringendorf

Dass die Form trotz der harten Straßenkilometer stimmt, bewies Konradin am 12. April beim MTB-Event in Veringendorf. Auf der Marathon-Distanz (53 km / 1100 hm) konnte er sich mit einer Zeit von 2:03:58 h den 15. Platz bei den Männern sichern und schrammte als Vierter seiner Altersklasse nur hauchdünn am Podium vorbei.

Ebenfalls für die RSG in Veringendorf am Start war Hannes Marx. Er stellte sich derselben anspruchsvollen Distanz und meisterte die 1100 Höhenmeter in einer soliden Zeit von 2:34:46 h. Dies bedeutete im Gesamtfeld der Männer den 102. Platz und in der stark umkämpften Altersklasse einen hervorragenden 11. Platz.

Wir gratulieren unseren Fahrern zu diesem Ergebnissen wünschen für die kommenden Rennen in der Saison 2026 vor allem eine sturzfreie Fahrt!