Keine Gnade für die Wade: Trio der RSG Ried Rastatt bezwingt den Black Forest ULTRA Bike Marathon

Martin Peter in Action

Kirchzarten, 26. Juli 2026 – Am vergangenen Sonntag feierte Kirchzarten einmal mehr das Mekka des Mountainbikesports: Der Black Forest ULTRA Bike Marathon rief – und die Königsstrecke verlangte den Fahrern 2026 wirklich alles ab. Mit stolzen 115 Kilometern (bzw. knapp 118 Streckenkilometern) und brutalen 3.550 Höhenmetern war der „ULTRA“ dieses Jahr noch ein Stück mehr ultra als ohnehin schon. Mitten in diesem anspruchsvollen Feld von insgesamt 564 Finishern behaupteten sich drei Athleten der RSG Ried Rastatt bravourös in der Männer-Wertungsklasse und finishten die Mammut-Distanz mit herausragenden Zeiten.

Schon beim Startschuss in der voll besetzten Fußgängerzone von Kirchzarten herrschte Gänsehautatmosphäre. Über Forstwege und erste Trails führte die Route zunächst hoch zum Hinterwaldkopfsattel und weiter in Richtung Adlerschanze in Hinterzarten. Nach der ersten Verpflegung folgte sogleich das nächste dicke Brett: Über die steile Bruderhalde und den Raimartihof ging es für die RSG-Fahrer hinauf zum Feldberg Seebuck – mit 1.375 m Ü NN der höchste Punkt des Rennens.

Nach der rasanten Überquerung der B 317 und technischen Trails Richtung Bernau warteten im zweiten Streckenabschnitt die berüchtigten Schlüsselstellen. Allem voran die legendäre Alpe de Fidlebrugg in Aftersteg: Bei knackigen 20 % Steigung wurden die Fahrer von feiernden Zuschauern den Hang hochgepeitscht. Wer dachte, das Schlimmste sei damit hinter sich, musste weiter beißen – hinauf zum Almgasthaus Knöpflesbrunnen, durch das Trubelsbach-Tal über den Notschrei und Hofsgrund bis zum Schauinsland auf 1.239 m Ü NN. Die letzten 15 Kilometer boten schließlich eine schnelle Abfahrt über die Rappenecker Hütte und Oberried zurück ins kochende Stadion von Kirchzarten.

Die Ergebnisse der RSG-Fahrer auf der ULTRA-Königsdistanz (Wertungsklasse Männer | 564 Finisher):

 Martin Peter: Platz 184 | 6:16:10,1 Stunden

 Thomas Senski: Platz 247 | 6:41:08,3 Stunden

 Marcus Melcher: Platz 251 | 6:42:40,9 Stunden

Alle drei Vereinskameraden zeigten eine überragende Ausdauerleistung, teilten sich die Kräfte auf den extrem kräfteraubenden 3.550 Höhenmetern perfekt ein und belohnte sich mit bärenstarken Platzierungen im Männerfeld sowie Zielzeiten deutlich unter der 7-Stunden-Marke.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Martin, Thomas und Marcus ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung und dem erfolgreichen Finish im Südschwarzwald.

Starke Premierensaison im RSG-Trikot: Die Erfolge von Frederic Bonnet im U17-Bereich

Saison 2026 – Ein Einstieg nach Maß: Erst seit Beginn des Jahres 2026 starten Nachwuchstalent Frederic Bonnet (Jahrgang 2010) und sein radsportbegeisterter Vater gemeinsam für die RSG Ried Rastatt. Dass dieser Vereinsbeitrag genau der richtige Schritt war, zeigt die beeindruckende Bilanz des 15-Jährigen in seiner ersten Saison im RSG-Trikot. In der hochkarätig besetzten U17-Jugendklasse bewies Frederic auf den Rennstrecken der Region und darüber hinaus regelmäßig Durchhaltevermögen, Renntaktik und Sprintfreudigkeit.

Das absolute Highlight feierte der RSG-Nachwuchsfahrer bereits am 1. Mai 2026: Bei der namhaften ADAC Velotour Skyline in Eschborn/Frankfurt setzte sich Frederic gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich den 1. Platz in der Jugendklasse.

Auch im Kriterium zeigte er seine Klasse: Beim Traditionsrennen „Rund um das Rathaus“ in Keltern verpasste er als Vierter nur knapp das Podium und sammelte mit 9 Ranglistenpunkten seine bisher höchste Tagesausbeute bei den BDR-Wertungsrennen.

Besonders das Renndoppelpack Ende Juli unterstrich seine starke Form: Nur einen Tag nach seinem 12. Platz beim 11. Bacchus-Pokal in Offenburg-Fessenbach am 25. Juli legte Frederic am 26. Juli beim 68. Radklassiker in Reute direkt nach. Im packenden Finale fuhr er als 11. über die Ziellinie und belohnte sich mit weiteren 5 BDR-Ranglistenpunkten.

Die Saisonergebnisse 2026 von Frederic Bonnet im Detail:

  • 19.04.2026 – Breidenbach: Preis der RSG Buchenau (Platz 9 | 4 Pkt.)
  • 01.05.2026 – Eschborn/Frankfurt: ADAC Velotour Skyline (Platz 1 – Jugendklasse)
  • 03.05.2026 – Engen: LV-Meisterschaft Baden-Württemberg mit Süddeutscher Meisterschaft 1er-Straße (Platz 26)
  • 10.05.2026 – Keltern: Radkriterium „Rund um das Rathaus“ (Platz 4 | 9 Pkt.)
  • 14.06.2026 – Hatzenbühl: 5. Großer Straßenpreis der Sparkasse Südpfalz (Platz 12)
  • 25.07.2026 – Offenburg-Fessenbach: 11. Bacchus-Pokal (Platz 12 | 1 Pkt.)
  • 26.07.2026 – Reute: 68. Radklassiker in Reute (Platz 11 | 5 Pkt.)

Mit insgesamt 19 BDR-Ranglistenpunkten, einem Tagessieg in Frankfurt sowie zahlreichen Top-10- und Top-15-Platzierungen unterstreicht Frederic seine tolle Entwicklung im U17-Bereich.

Die gesamte RSG Ried Rastatt freut sich riesig über den Zuwachs in der Vereinsfamilie, gratuliert Frederic herzlich zu diesen starken Resultaten und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg für die laufende Saison!

24 Stunden Eifel-Achterbahn: Lisa Axtmann meistert Rad am Ring und holt den Altersklasse 8er-Team Sieg

Nürburg, 26. Juli 2026 – 24 Stunden emotionale Achterbahn, der legendäre Nürburgring und die einzigartige Kulisse der Eifel: Das 24h-Rennen Rad am Ring ist Weltklasse. Eine Runde über GP-Strecke und Nordschleife hat es in sich: rund 26 Kilometer, 92 Kurven und gut 560 Höhenmeter. Mitten im Geschehen: Unsere Vereinskameradin Lisa „Lou“ Axtmann, die im RSG-Trikot für das 8er-Team Rhein-Neckar ihr allererstes Radrennen überhaupt bestritt.

Vom Massenstart auf den Asphalt

Eigentlich sollte Lisa nicht direkt die hektische Startrunde fahren. Doch als im Team kurzfristig umgeplant werden musste, übernahm sie spontan die Regie: Kamera montiert, RSG-Trikot gerichtet und ab an die Startlinie! Das Wagnis zahlte sich aus – gleich in Runde eins knallte sie auf dem schnellen Asphalt ihre flüssigste Runde des gesamten Wochenendes hin.

Hohe Acht vs. Freiolsheim

Vor den bis zu 17 Prozent Steigung an der berüchtigten „Hohen Acht“ war Lisa oft gewarnt worden. Wer jedoch regelmäßig im Schwarzwald unterwegs ist, bleibt gelassen:

„Alle haben so ein Drama um die Hohe Acht gemacht. Aber wer bei uns nach Freiolsheim hochfahren kann, packt auch die Hohe Acht! Das Anstrengende ist das Gesamtprodukt aus ständigen Runter und Hoch über 24 Stunden.“

Angetrieben von Bässen eines DJs am Gipfel meisterte sie ihre Turns souverän. Auch die phasenweise stockfinstere Nordschleife bei Nacht hielt sie nicht auf – obwohl ihr noch ein Laufwettkampf aus der Vorwoche in den Beinen steckte.

Klasse Mannschaftsleistung & 1. Platz in der AK

Nach 24 Stunden purem Sport, kurzer Regeneration im Fahrerlager und bester Verpflegung belohnte sich das Team für den unermüdlichen Einsatz. Mit insgesamt 20 Runden und einer Zeit von 24:05:15 Stunden belegte die Truppe den 6. Platz in der Gesamtwertung – und sicherte sich in der Altersklasse Master 2 w souverän den 1. Platz! Lisa steuerte dabei vier Runden, über 100 Kilometer und mehr als 2.000 Höhenmeter bei.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Lisa ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung, dem Klassement-Sieg und dem rundum gelungenen Renn-Debüt!

Panorama statt Hektik: Danny Grusch genießt den Maratona dles Dolomites

Alta Badia, 05.07.2026 – Ein traumhaftes Alpenpanorama, strahlender Sonnenschein und kilometerweit voll gesperrte Passstraßen: Für Danny Grusch von der RSG Ried Rastatt stand bei der diesjährigen Maratona dles Dolomites – Enel nicht die Jagd nach Sekunden, sondern der reine Genuss des legendären Radsport-Events im Vordergrund.

Grusch ging in der stark besetzten Altersklasse der über 65-Jährigen (Ü65) an den Start und entschied sich für die anspruchsvolle Mitteldistanz. Auf dieser Strecke warteten 106 Kilometer und stramme 3.130 Höhenmeter über die berühmten Dolomitenpässe Sellajoch, Grödnerjoch, Pordoi- und Campolongo-Pass auf die Teilnehmenden. Nach einer Netto-Fahrzeit von 6:32 Stunden (Brutto 6:58 Std.) überquerte der RSG-Radsportler glücklich die Ziellinie in Corvara.

Gourmet-Verpflegung und Kaiserwetter

Statt mit starr auf den Radcomputer gerichtetem Blick an den Verpflegungsstationen vorbeizurauschen, nahm sich Grusch bewusst die Zeit, das einmalige Ambiente voll auszukosten. „Für mich war das definitiv kein stures Rennen, sondern ein unglaublich schönes Event“, schwärmte er im Anschluss. „Die perfekt abgesperrten Straßen und das gigantische Panorama bei bestem Wetter waren viel zu schön, um nur auf die Uhr zu schauen.“

Auch kulinarisch hatte der Südtiroler Radmarathon einiges zu bieten: Von frischer Linzertorte und Apfelstrudel über herzhafte Suppen bis hin zum frisch aufgebrühten Espresso an den Verpflegungsständen nutzte und genoss der Rastatter das erstklassige Angebot entlang der Strecke ausgiebig.

Mit seiner entspannten Herangehensweise bewies Danny Grusch eindrucksvoll, was den Faszination des Radsports auf den Pässen der Dolomiten im Kern ausmacht: Die Leidenschaft für die Bewegung in einer der spektakulörsten Landschaften der Welt.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Danny Grusch herzlich zu dieser tollen Leistung und dem gelungenen Dolomiten-Erlebnis!

RSG Paarzeitfahren 2026 – Ergebnisse und Bilder

Das RSG Paarzeitfahren (offenes Zeitfahrtraining) am 23.07.2026 war ein voller Erfolg!

Bei hervorragendem Wetter und guter Stimmung durften wir insgesamt 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (17 Paare) am Start begrüßen. Wir haben uns besonders über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer gefreut. Der erste Start erfolgte um 19:00 Uhr an der Brücke über die Moder bei Neuhaeusel bei Rheinkilometer 332. Der Wendepunkt lag kurz vor der Rheinfähre bei Drusenheim.

Beim Paarzeitfahren besteht eine Sonderwertung:

Das Siegerteam wird ermittelt anhand der gefahrenen Echtzeit abzüglich einer Zeitgutschrift, die sich nach Alter, Geschlecht und Materialstatus der Fahrer/ innen richtet.

Bonussystem:

KriteriumBonusKommentar
Weiblich90 SekundenPro Frau
Ohne Zeitfahraufsatz30 SekundenPro Person
Jedes Lebensjahr ab 406 SekundenPro Person, die im Veranstaltungsjahr das 40. Lebensjahr vollendet. Im Jahr 2026 Geburtsjahrgang 1986 und älter
Jedes Lebensjahr unter 20 Jahren20 SekundenPro Person, die im Veranstaltungsjahr das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht. Im Jahr 2026 Geburtsjahrgang 2007 und jünger.

An der Spitze lieferten sich die Duos ein enges Rennen: Den Sieg sicherten sich Oliver Roth (Cycling Team Rhein Main Rödermark) und Tjard Kopka (OEC Frankfurt) mit einer starken Wertungszeit von 33:25 Minuten. Dicht gefolgt auf Platz 2 landeten Bernd John (RC Rodenbach) und Detlev Buxbaum (RSV Idstein) mit nur 8 Sekunden Rückstand (33:33 min), knapp vor Torsten Erbe und Felix Tutsch (TriTeam SSV Ettlingen, Platz 3 in 33:36 min). Bester Fahrer der RSG Ried Rastatt war Marcus Melcher, der gemeinsam mit Moritz Gmelin (TriTeam SSV Ettlingen) den 4. Platz belegte.

Erfreulich war in diesem Jahr auch die weibliche Beteiligung: Mit Doreen Voßler und Patricia Jendrok (Crossfit Fächerstadt) war ein Frauen-Duo am Start, das sich einen starken 11. Platz sicherte. Als einziges Mixed-Team kamen Benedikt und Nora Fäger auf Platz 17 ins Ziel kamen.

Das RSG Ried gratuliert allen Starterinnen und Startern zu diesen großartigen Leistungen!

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer, die dieses Event erst möglich gemacht haben.

Bilder zum Paarzeitfahren 2026

Ergebnisliste RSG Ried Rastatt Paarzeitfahren 2026

PlatzFahrer 1Verein Fahrer 1Fahrer 2Verein Fahrer 2FahrzeitWertungszeit
1Oliver RothCycling Team Rhein Main RödermarkTjard KopkaOEC Frankfurt36:37 min33:25 min
2Bernd JohnRC RodenbachDetlev BuxbaumRSV Idstein39:45 min33:33 min
3Torsten ErbeTriTeam SSV EttlingenFelix TutschTriTeam SSV Ettlingen37:24 min33:36 min
4Marcus MelcherRSG Ried RastattMoritz GmelinTriTeam SSV Ettlingen38:41 min35:23 min
5Niko KirchRSV VaihingenChristian QuandtRSV Vaihingen37:19 min35:25 min
6Konradin MarxRSG Ried RastattJakob BatekRSC Wiesbaden36:45 min35:45 min
7Rafael LepiarzTriTeam SSV EttlingenTim ChristmannTriTeam SSV Ettlingen39:33 min37:15 min
8Bernd MelcherRSG Ried RastattFrank WagnerRSG Ried Rastatt42:27 min37:33 min
9Manuel LisseMichael Herberger38:28 min37:34 min
10Christoph SchrodtRSG Ried RastattLeon SiemannRSG Ried Rastatt39:00 min38:30 min
11Doreen VoßlerCrossfit FächerstadtPatricia JendrokCrossfit Fächerstadt43:09 min39:09 min
12Jakob RiedlinMarcus Rieger42:00 min39:54 min
13Jannik WeißLG Region KarlsruheNicolas Göhr41:01 min40:01 min
14Marius FittererCrossfit FächerstadtAndré HellmannCrossfit Fächerstadt42:13 min40:25 min
15Pierre SmitsTSV WeingartenMika SmitsTSV Weingarten44:51 min42:17 min
16Jürgen BechlerDLRG MalschTorsten ArmbrusterDLRG Malsch48:44 min45:08 min
17Benedikt FägerNora Fäger49:07 min46:37 min

RSG Paarzeitfahren 2026 am 23.07.2026

Am 23.07.2026 findet das traditionelle Paarzeitfahren (offenes Zeitfahrtraining auf eigene Gefahr mit individueller Zeitmessung) statt.

Aufgrund der sehr guten Resonanz im letzten Jahr werden wir wieder auf die französische Rheinseite ausweichen. Dies hat sich bereits im vergangenen Jahr bewährt.

Der erste Start erfolgt um 19 Uhr auf der Brücke über die Moder bei Neuhaeusel bei Rheinkilometer 332. Der Wendepunkt ist kurz vor der Rheinfähre bei Drusenheim.

Sonderwertung Paarzeitfahren

Es erfolgt für alle Teilnehmer/ innen eine Gesamtwertung. Ziel unseres Reglements ist es, einen Chancenausgleich zwischen den Geschlechtern und jungen und alten Fahrer/ innen zu schaffen. Deshalb hat die schnellste Mannschaft hat noch lange nicht gewonnen!

Um die wahren Sieger zu finden, haben wir folgende Regeln festgelegt:

Das Siegerteam wird ermittelt anhand der gefahrenen Echtzeit abzüglich einer Zeitgutschrift, die sich nach Alter, Geschlecht und Materialstatus der Fahrer/ innen richtet.

Bonussystem:

KriteriumBonusKommentar
Weiblich90 SekundenPro Frau
Ohne Zeitfahraufsatz30 SekundenPro Person
Jedes Lebensjahr ab 406 SekundenPro Person, die im Veranstaltungsjahr das 40. Lebensjahr vollendet. Im Jahr 2026 Geburtsjahrgang 1986 und älter
Jedes Lebensjahr unter 20 Jahren20 SekundenPro Person, die im Veranstaltungsjahr das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht. Im Jahr 2026 Geburtsjahrgang 2007 und jünger.

GPX-Datei zum Download

Es ist keine Voranmeldung nötig. Bitte einfach rechtzeitig vor dem Start da sein und vor Ort anmelden.

Die Zeiten werden (bei guten Wetterbedingungen) im Anschluss vor Ort nach Rücksprache mit den Teilnehmern bekanntgegeben. Später werden sie auch hier auf unserer Internetseite veröffentlicht.

Gemeinsam durch die Dolomiten: Sabine und Dennis Volz meistern die Maratona dles Dolomites

Alta Badia, 05.07.2026 – Schroffe Felsformationen, legendäre Alpenpässe und Tausende begeisterte Radsportler aus aller Welt: Die Maratona dles Dolomites – Enel gilt völlig zu Recht als eines der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Jedermann-Rennen Europas. Am 5. Juli stellten sich Sabine und Dennis Volz von der RSG Ried Rastatt der ultimativen Herausforderung im UNESCO-Weltnaturerbe der Südtiroler Dolomiten.

Die Maratona zieht jährlich über 8.000 Aktive an. Die lange Königsetappe führt auf 138 Kilometern und mit gewaltigen 4.230 Höhenmetern über sieben berühmte Dolomitenpässe: Campolongo, Pordoi, Sella, Grödnerjoch, Giau, Falzarego und Valparola. Sämtliche Passstraßen sind während des Rennens komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt. Als emotionale Schluss-Hürde wartet kurz vor dem Ziel in Corvara noch die berüchtigte „Mür dl Giat“ (Katzenmauer) in La Villa mit bis zu 19 % Steigung.

Kompakt im Doppelpack: 138 Kilometer und 4.230 Höhenmeter

Gemeinsam absolvierten Sabine und Dennis Volz die kräftezehrende Distanz über die sieben Pässe und überquerten nach 7:22:00 Stunden mit einem starken Schnitt von 18,7 km/h Seite an Seite die Ziellinie in Corvara. Im Ziel blickten beide auf herausragende Platzierungen in ihren jeweiligen Wertungsklassen zurück:

  • Sabine Volz (Top-100 im Gesamtfeld):Sabine setzte ein dickes Ausrufezeichen im hochkarätig besetzten internationalen Damenfeld. Unter 268 Finisherinnen auf der langen Distanz fuhr sie als 95. Frau im Gesamtrang souverän unter die Top 100. In ihrer Altersklasse Donne 30–39 belegte sie den hervorragenden 31. Platz.
  • Dennis Volz (Starke Kletterleistung im Riesen-Feld):Auch Dennis stellte seine Ausdauer- und Kletterqualitäten auf den langen, steilen Rampen – allen voran am gefürchteten Passo Giau mit knapp 10 % Durchschnittssteigung – unter Beweis. Im extrem dicht besetzten Feld der Männer (3.452 Finisher auf der Marathonstrecke) sicherte er sich in seiner Altersklasse Uomini 40–44 den 221. Platz und fuhr im Gesamtrang auf Platz 1.587.

Dass beide dieses anspruchsvolle Rennen über vier tausend Höhenmeter gemeinsam und mit exakt der gleichen Zielzeit beendeten, unterstreicht die großartige Teamleistung der beiden RSG-Athleten.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Sabine und Dennis Volz herzlich zu diesem unvergesslichen Dolomiten-Erfolg!

Treppchenplatz beim Interstuhl Cup: Konradin Marx sprintet in Wilflingen auf Platz 2

Wilflingen, 04.07.2026 – Starker Auftritt von Konradin Marx auf dem Straßenrundkurs: Bei der 3. Etappe des traditionellen Interstuhl Cups im schwäbischen Wilflingen feierte das Vereinsmitglieder der RSG Ried Rastatt, der überregional für das Holmenkol Racing Team (RSC Komet Ludwigsburg) an den Start geht, einen herausragenden Podestplatz. Im Feld der Amateure sicherte er sich nach einem engagierten Rennen den 2. Platz.

Der Interstuhl Cup gilt als die größte Amateur-Radrennserie Süddeutschlands. Mit seinen Wurzeln bis im Jahr 1975 umfasst der Cup jährlich zahlreiche Etappen im gesamten südwestdeutschen Raum – von Kriterien und Rundstreckenrennen bis hin zu Bergzeitfahren – und lockt regelmäßig ein hochkarätig besetztes Fahrerfeld an.

Das vom RV Alpenrose Wilflingen ausgerichtete Rennen verlangte den 23 Startern auf dem schnellen Rundkurs alles ab. Über 25 Runden und insgesamt 78 Kilometer entwickelte sich von Beginn an ein taktisch geprägtes und hohes Rennen, bei dem immer wieder um wertvolle Wertungspunkte gesprintet wurde.

Marx zeigte sich an diesem Tag in guter Verfassung und sammelte insgesamt 13 Punkte für das Klassement. Damit musste er im Ziel nur einem Konkurrenten den Vortritt lassen und belohnte seine starke Leistung mit dem Silberrang auf dem Podium.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Konradin Marx herzlich zu diesem tollen Erfolg auf der Straße!

IRONMAN 70.3 Elsinore: Sven Braun brilliert mit neuer Taktik in Dänemark

Helsingør/Dänemark, 21.06.2026 – Neue Rennstrategie, maximale Verpflegungskontrolle und der mutige Schritt, mit „angezogener Handbremse“ auf dem Rad Kräfte für das Finish zu sparen: Für Sven Braun von der RSG Ried Rastatt hat sich die Reise im Juni zum IRONMAN 70.3 Elsinore ins dänische Helsingør voll ausgezahlt. Nachdem er erst Ende Mai beim extrem hügeligen IRONMAN 70.3 Kraichgau ein hartes Finish nach 5:56:24 Stunden erkämpft hatte, ging die Formkurve in Dänemark steil nach oben: Nach 1,9 km Schwimmen im Ostseehafen, 90 km auf dem Rad und dem abschließenden Halbmarathon über 21,1 km überquerte der RSG-Athlet nach 5:16:43 Stunden glücklich die Ziellinie.

Mit dieser starken Endzeit landete Braun in allen Wertungen – Gesamtfeld, Herren sowie in seiner Altersklasse – souverän in der ersten Hälfte. Besonders beeindruckend war dabei seine Radperformance: Eine Zeit von unter 2,5 Stunden bescherte ihm den 403. Platz unter mehr als 2.061 Teilnehmenden auf dem Rad – und das, obwohl er sich bewusst ein straffes Watt-Limit auferlegt hatte.

Entspannte Vorbereitung im Land der Wikinger

Bereits eine Woche vor dem Startschuss reiste der Ausdauersportler an, um jeglichen Vorwettkampf-Stress zu vermeiden. „Ein Wettkampf liegt mir deutlich besser, wenn ich völlig entspannt an den Start gehen kann“, erklärt Braun rückblickend. Der kühle Kopf zahlte sich beim Schwimmauftakt im Hafenbecken aus. Das Wasser am Öresund zeigte sich zwar von seiner typisch rauen Hafenseite, blieb aber ohne krasse Wellen: „So ist zumindest kein Athlet versehentlich nach Schweden abgebogen“, schmunzelt der Triathlet. „Die Quallen, die noch am Freitag direkt unter der Oberfläche verweilten, haben sich am Wettkampftag glücklicherweise einen Meter nach unten abgesenkt.“

Starke Radzeit trotz „angezogener Handbremse“

Die 90 Kilometer lange Radstrecke führte die Aktiven malerisch an der Küste entlang, vorbei an idyllischen Seen im Hinterland und angefeuert von zahlreichen Zuschauern an den Ortsdurchfahrten. Brauns Taktik war klar: Fünf Prozent weniger Leistung treten als im Kraichgau und die letzten Kilometer zur Erholung nutzen. „Ich bin gleichmäßiger gefahren und habe kaum unnötige Körner verbrannt. Auf den letzten Kilometern habe ich die Leistung absichtlich reduziert, um im abschließenden Halbmarathon Beine zu haben. Triathlon ist eben nicht nur Radfahren, sondern das Zusammenspiel aller drei Disziplinen.“

Hexenkessel in Helsingørs Innenstadt

Der abschließende Halbmarathon verlief über 3,5 Runden um das historische Schloss Kronborg und durch die verwinkelte Innenstadt Helsingørs. „Das Fanaufgebot am Streckenrand war massiv, die Stimmung einfach genial“, berichtet Braun begeistert. Zwar forderten die Beine nach dem zweiten Wechsel ihren Tribut und machten eine kurze Dehn-Unterbrechung nach den ersten 500 Metern nötig – „eine weise Entscheidung, die gefühlten Sekunden hatte ich später zehnfach wieder drin“ –, doch Braun lief ein extrem konstant hohes Tempo (Rundenzeiten: 36 min, 35 min, 36 min).

Besonderes Highlight am Rande: Für jede absolvierte Laufrunde gab es ein farbiges Haarband als Rundenkontrolle. „Mein persönlicher Favorit war das rote Band der zweiten Runde. Ich nutze diese Bänder als hart erarbeitete Trophäen an meinem Triathlonrad, um Flaschen vor dem Herausspringen an Bodenwellen zu bewahren. Bislang hatte ich nur grüne und schwarze – rot passt nun endlich perfekt zum Design meines Rads!“

Mit der glänzenden Platzierung in den Top 20 % der Radfahrer und einem rundum gelungenen Rennergebnis blickt Sven Braun extrem zufrieden auf das dänische Abenteuer zurück. Die RSG Ried Rastatt gratuliert herzlich zu dieser herausragenden Taktik- und Ausdauerleistung!

Drei Radmarathons in vier Wochen: Jens Leuschner glänzt im Alpenraum und auf der Schwäbischen Alb

Rastatt, Aalen, Nauders, Tannheim – Drei extrem anspruchsvolle Radmarathons, über 600 Kilometer im Sattel und mehr als 10.000 überwundene Höhenmeter – und das alles innerhalb von nur vier Wochen: Jens Leuschner von der RSG Ried Rastatt bewies im Juni und Juli eindrucksvoll seine Ausdauer-Form auf den Langstrecken der Region und im Hochgebirge.

Ein Radmarathon gilt als die Königsdisziplin für ambitionierte Ausdauersportler: In Deutschland versteht man darunter eine mindestens 200 Kilometer lange Radfahrt ohne offizielle Zeitnahme im öffentlichen Straßenverkehr. Im Ausland hingegen – sowie bei internationalen Gran Fondos – handelt es sich meist um echte Radrennen mit Zeitmessung. Die Straßen sind dabei selten voll gesperrt, werden aber durch Streckenposten, Begleitmotorräder und Teilsperrungen abgesichert.

Auftakt auf der Schwäbischen Alb: Ostalb Giro (14. Juni)

Den Startschuss der Marathonserie markierte am 14. Juni der Ostalb Giro in Aalen. Bei bestem Frühsommerwetter – lediglich begleitet von teilweise kräftigem Wind – gingen über 3.500 Radsportlerinnen und Radsportler auf insgesamt fünf Distanzen an den Start. Jens Leuschner entschied sich für die Königsklasse: die „Gran Fondo“-Strecke über stramme 235 Kilometer und 3.200 Höhenmeter. Unter den 514 Aktiven, die diese Herausforderung annahmen, überquerte er nach 9:41 Stunden auf einem hervorragenden 263. Platz die Ziellinie. Lob gab es im Anschluss nicht nur für das eigene Ergebnis, sondern auch für die Streckenführung: „Super organisiert, klasse Verpflegung und kaum Verkehr auf den Straßen“, so das rundum positive Fazit des RSG-Fahrers.

Hitzeschlacht in den Alpen: 33. Dreiländergiro (28. Juni)

Nur zwei Wochen später wartete in Nauders am Reschenpass der nächste legendäre Klassiker: Der 33. Dreiländergiro zog jeweils 1.500 Starter auf die zwei angebotenen Routen. Leuschner nahm die lange Runde über 165 Kilometer und 3.500 Höhenmeter in Angriff, die mit klangvollen Alpenpässen aufwartete: Reschenpass, Stilfser Joch, Ofenpass und die abschließende Norbertshöhe zurück nach Nauders. Während die Bedingungen in den 48 Kehren hinauf zum Stilfser Joch / Passo dello Stelvio (ital.) (2.757 m) noch angenehm kühl waren, entwickelte sich der Anstieg zum Ofenpass (2.149 m) bei brennender Sonne zur echten Hitzeschlacht. Mit einer starken Zeit von 8:21 Stunden sicherte sich Leuschner im dicht besetzten Feld der Altersklasse M60 den 56. Platz unter 128 Startern.

Finale im Allgäu: Tannheimer Tal Radmarathon (5. Juli)

Den Abschluss des vollen Rennkalenders bildete am 5. Juli der Tannheimer Tal Radmarathon, dessen insgesamt 3.000 Startplätze bereits vier Monate vor dem Event restlos ausverkauft waren. Bei frischen 11 °C ging es bereits um 6:00 Uhr morgens auf die 214 Kilometer lange und mit 3.500 Höhenmetern gespickte Marathonstrecke. Im Tagesverlauf meinte es das Wetter gut mit den 1.674 Teilnehmenden der Langstrecke. Die größten Herausforderungen des Tages – der steile Riedbergpass (1.409 m) mit Rampen von bis zu 16 % Steigung sowie der Hochtannbergpass (1.675 m) – meisterte Jens Leuschner souverän. Nach 8:38 Stunden erreichte er das Ziel und belegte in der stark besetzten Kategorie Master 2 einen hervorragenden 277. Platz von 526 Finishern.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Jens Leuschner herzlich zu dieser außerordentlichen sportlichen Leistung und der beeindruckenden Kontinuität über die Marathon-Distanzen!