Freiburg, 26. September 2026 – Ein imposantes Ausrufezeichen für den Frauenradsport setzte die RSG Ried Rastatt am vergangenen Wochenende: Gleich sechs Fahrerinnen des Vereins gingen im badischen Freiburg bei „LA REINE BADISCHE WEINSTRASSE 2026“ an den Start. Das Event bot für die Radsport-Community eine beeindruckende Kulisse. Unter dem verbindenden Motto „Gemeinsam unterwegs. Gemeinsam im Ziel.“ führte die Route durch eines der schönsten Rennradreviere Deutschlands – vorbei an malerischen Winzerdörfern, herbstlichen Rebenlandschaften und den Ausläufern des Schwarzwalds.
Rund 500 Starterinnen machten sich im Herzen von Freiburg auf die anspruchsvollen Strecken durch den Kaiserstuhl. Bei besten äußeren Bedingungen vertraten die RSG-Athletinnen die Vereinsfarben hervorragend und finishten gemeinsam mit insgesamt 275 gewerteten Fahrerinnen, die es innerhalb der offiziellen Sollzeit in die Ergebnislisten schafften.
Gran Fondo & Medio Fondo: Von traumhafter Kulisse bis zum harten Kampf
Zur Auswahl standen zwei hervorragend gescoutete Streckenformate: Der Gran Fondo mit 166 Kilometern und 2.040 Höhenmetern sowie der Medio Fondo über 99,8 Kilometer und 1.270 Höhenmeter.
Gran Fondo (166 km / 2.200+ hm) – Kampfgeist auf der Königsdistanz
Auf der langen Runde stellte sich Lisa Axtmann der extrem harten Ausdauerprüfung über 166 Kilometer. Die Strecke mit ihren insgesamt acht prägnanten Anstiegen verlangte den Fahrerinnen alles ab. „Traumhaft schön, aber einfach nur brutal“, resümierte Lisa im Ziel. Vor allem der berüchtigte Texaspass als einer der letzten großen Anstiege zog noch einmal ordentlich Körner aus den Beinen. Lisa bewies eisernen Willen, biss sich durch die extremen Erschöpfungsmomente der letzten Kilometer durch und erreichte nach diesem gewaltigen Kraftakt das Ziel in Freiburg!
Medio Fondo (99,8 km / 1.270 hm) – Geschlossene Teamleistung
Auch auf der 100-Kilometer-Distanz zeigte die Fünfer-Garde der RSG unter den insgesamt 169 Finisherinnen eine geschlossene und beeindruckende Mannschaftsleistung:
Christina Kunzmann: Fuhr ein bärenstarkes Rennen und sicherte sich den hervorragenden Platz 109.
Greta Schäfer: Überquerte nur knapp drei Minuten später auf Platz 110 die Ziellinie.
Alexandra Karcher: Finishte die Runde zügig auf Platz 116.
Maria Godbarsen: Komplettierte das starke RSG-Ergebnis auf der Medio-Fondo-Distanz mit Platz 138.
Dieser starke Auftritt unterstreicht einmal mehr, wie lebendig, engagiert und kletterstark die Frauen-Fraktion innerhalb der RSG Ried Rastatt aufgestellt ist – eine fantastische Leistung des gesamten Teams im Breisgau!
Bad Peterstal, 03. Oktober 2026 – Bei der traditionellen 33. Auflage des Renchtalpokal Mountainbike-Bergrennens in Bad Peterstal gingen am Tag der Deutschen Einheit Tanja und Hannes Marx für die RSG Ried Rastatt an den Start und wussten auf dem kletterintensiven Kurs im Schwarzwald voll zu überzeugen.
Die anspruchsvolle Strecke verlangte den Teilnehmenden auf rund 10,5 Kilometern und etwa 510 Höhenmetern alles ab. Auf den steilen Rampen bewiesen beide RSG-Aktiven ein exzellentes Pacing und belohnten sich für ihren harten Einsatz im Anstieg mit absoluten Top-Platzierungen: Tanja Marx zeigte eine sehr starke Leistung, belegte nach 44:12 Minuten im Gesamtfeld aller Damen den hervorragenden 2. Platz und sicherte sich damit souverän den Klassensieg in der M40.
Auch Hannes Marx zeigte sich am Berg in starker Verfassung: Nach 33:23 Minuten überquerte er als 11. des Gesamtfeldes die Ziellinie und belohnte sich mit dem 3. Platz (Podium) in seiner Altersklasse M50.
Die RSG Ried Rastatt gratuliert Tanja und Hannes wieder einmal herzlich zu diesem erfolgreichen Auftritt im Renchtal.
Saarland, 28 September 2026 – Dass es für eine epische Langstreckentour keines offiziellen Rennens bedarf, bewiesen Christoph Schrod und Felix Haupt Ende September: Das RSG-Duo setzte eine spontane Idee der letzten Wochen gemeinsam in die Tat um und stellte sich der Challenge „Saarlandschwein“ – einer ununterbrochenen Umrundung des Saarlands entlang der kompletten Landesgrenze.
In der Rennrad-Community genießt das Brevet des RSC Überherrn längst Kultstatus. Die Bedingungen verlangen gründliche Taktik: Auf den über 300 Kilometern geht es durch hügelige Abschnitte wie Saargau, Bliesgau und den kletterintensiven Hochwald, wo stellenweise lange Versorgungslücken zwischen den Ortschaften lauern. Nach den offiziellen Self-Supported-Regeln muss die Strecke im Uhrzeigersinn komplett aus eigener Kraft und ohne Begleitfahrzeuge bewältigt werden. Wer unter 11:30 Stunden bleibt und unterwegs den legendären Verpflegungs-Nachweis – den saarländischen Frikadellenweck samt Fotobeleg – erbringt, sichert sich den begehrten Gold-Status in der Hall of Fame.
Schulter an Schulter: Mit Frikadellenweck und eiserner Zähigkeit rund ums Saarland
Gemeinsam im saarländischen Homburg gestartet, spulte das RSG-Duo Seite an Seite Welle um Welle ab und meisterte prägnante Anstiege wie den Husarenberg (385 m) und den Sender Felsberg-Berus (363 m). Wie von der Challenge gefordert, durfte auch die kulinarische Pflichtaufgabe nicht fehlen: Der gemeinsame Stopp an einer lokalen Fachmetzgerei war ein echtes Highlight – der verlangte Frikadellenweck war klasse, auch wenn die Verpflegungstaktik auf der extremen Distanz ihre Tücken hatte…ein oder mehrere ordentliches Stück/-e Kuchen wäre mit Blick auf das gewaltige Kaloriendefizit für die Energiereservespeicher rückblickend wohl sinnvoller gewesen wäre.
Die beeindruckenden Tourdaten des RSG-Duos:
Gemeinsame Strecke: Rund 308 Kilometer und stramme 3.750 Höhenmeter.
Reine Fahrzeit: Geschlossen im Ziel in unter 10:45 Stunden.
Beide blieben damit deutlich unter der magischen 11:30-Stunden-Marke und haben sich mit dem Frikadellenweck-Nachweis den begehrten Gold-Status gesichert!
Die RSG Ried Rastatt gratuliert Christoph und Felix herzlich zu dieser gewaltigen Spontan-Aktion und dieser starken Ausdauerleistung!
Provence, Frankreich, Anfang September2026 – Wenn sich 23 Rennradfahrer und 5 Rennradfahrerinnen der RSG Ried Rastatt auf den Weg in die Provence machen, kann man ziemlich sicher sein: Es wird nicht langweilig.
Unser Ziel hieß Methamis, ein kleines provenzalisches Dorf am Fuße des Mont Ventoux. Dort wartete ein riesiges provenzalisches Mas auf uns – dazu ein eigenes provenzalisches Haus für die Frauen, ein großer Pool, ein Jacuzzi und, was für eine Radsportgruppe mindestens genauso wichtig ist, ein gut gefüllter Getränkevorrat.
200 Dosen Bier waren aus Deutschland mitgebracht worden. 200!
Wer jetzt denkt, das sei ein bisschen viel, kennt offenbar keine hungrigen und durstigen Rennradfahrer.
Der frühe Vogel … fährt alleine Schon am ersten Morgen zeigte sich, dass wir nicht alle dieselbe Vorstellung von einem gelungenen Urlaub hatten. Die Fraktion der Frühaufsteher war natürlich schon gefühlt um 5:30 Uhr auf den Beinen. Während normale Menschen zu dieser Zeit noch überlegten, ob sie sich vielleicht langsam auf den Tag vorbereiten sollten, wurden bereits Trinkflaschen gefüllt, Reifen kontrolliert und Wetter-Apps studiert. Die anderen hörten das alles und drehten sich noch einmal um. Schließlich ist man ja im Urlaub. Irgendwann trafen sich dann aber doch alle beim Frühstück. Und spätestens wenn der erste Kaffee getrunken war, war auch der Letzte bereit für die nächste Frage: „Wann fahren wir los?“ Natürlich gab es darauf unterschiedliche Antworten.
Die Provence gehört den Rennradfahrern Dann ging es los. Fast täglich erkundeten wir die Provence auf dem Rennrad: Kleine Straßen, Weinberge, Lavendelfelder, malerische Dörfer und jede Menge Höhenmeter. Und natürlich Hitze – bis zu 38 Grad!
Während manche angesichts dieser Temperaturen glänzende Augen bekamen, fragten sich andere eher, ob man ein Rennrad auch mit einer Klimaanlage ausstatten könne. Die Trinkflaschen wurden jedenfalls schneller leer, als man „Mont Ventoux“ sagen konnte. Im Laufe der Woche wurde es etwas kühler, was von den meisten dankbar zur Kenntnis genommen wurde.
200 Kilometer – oder: Wann hört das endlich auf? Eine kleine Gruppe der „ganz Harten“ hatte sich vorgenommen, eine Tour über 200 Kilometer zu fahren. 200 Kilometer. In der Provence. Bei diesen Temperaturen. Spätestens hier trennten sich die normalen Radsportler von denjenigen, die offenbar noch ein Gespräch mit ihrem inneren Schweinehund offen hatten. Die Tour entwickelte sich für nahezu alle Teilnehmer zu einer echten physischen und psychischen Grenzerfahrung. Irgendwann wurden die Beine schwer, die Kilometer wollten einfach nicht weniger werden und vermutlich stellte sich bei dem einen oder anderen mehrfach die Frage: „Wer hatte eigentlich diese grandiose Idee?“ Aber die Gruppe hielt zusammen: Es wurde sich gegenseitig motiviert, gewartet und gemeinsam weitergefahren. Und dann, irgendwann, waren sie tatsächlich da: 200 Kilometer geschafft! Die Helden des Tages kehrten erschöpft, aber wohlbehalten zum Mas zurück und wurden gebührend zurückgefeiert. Man sah ihnen die Strapazen an – aber auch den Stolz. Am Abend wurden die Ereignisse natürlich ausführlich besprochen; komischerweise wurden die 200 Kilometer dabei von Gespräch zu Gespräch immer länger.
Der Ventoux und seine ganz besonderen Freunde Natürlich durfte bei einer Radsportwoche am Fuße des Mont Ventoux eines nicht fehlen: der Mont Ventoux selbst. Einige von uns sagten sich: „Einmal hoch, das reicht.“ Andere dachten offenbar: „Wenn wir schon mal hier sind, können wir auch zweimal fahren.“ Und dann gab es noch drei ganz besondere Kandidaten. Diese drei hatten offenbar beschlossen, dass ein Ventoux nicht reicht. Auch zwei nicht. Also: Dreimal! Am Stück. Während wir anderen schon beim Gedanken daran müde wurden, fuhren die drei tatsächlich drei Aufstiege. Drei! Spätestens danach war klar, dass diese Herren für den Rest der Woche offiziell zur Gruppe der „ganz Harten“ gehörten. Wir anderen konnten uns damit trösten, dass wir immerhin wussten, wo der Jacuzzi stand.
Die Küchenmannschaft – unsere wahren Helden Nach so viel Sport musste natürlich gegessen werden – und zwar ordentlich. Die Verpflegung wurde gemeinsam organisiert: Einkaufen, Gemüse schnippeln, Nudeln kochen, Tische decken und anschließend dafür sorgen, dass 28 hungrige Radsportler auch wirklich satt wurden. Die Küchenmannschaft hatte also mindestens genauso viel zu tun wie die Fahrer auf der Straße. Vor allem nach einer längeren Tour konnte man sehr schön beobachten, wie sich ein Rennradfahrer verhält, wenn er seit mehreren Stunden nichts mehr gegessen hat: Er wird plötzlich sehr zielstrebig. Und wenn irgendwo Essen auf dem Tisch steht, entstehen erstaunliche Geschwindigkeiten – ganz ohne Rennrad. Ein besonderer Dank gilt deshalb allen, die dafür gesorgt haben, dass nach unseren Touren stets etwas Vernünftiges auf dem Teller stand.
200 Dosen – eine wissenschaftliche Mengenplanung Kommen wir noch einmal zum Bier. 200 Dosen. Natürlich wurde im Vorfeld darüber diskutiert, ob das wirklich reichen würde. Eine gewisse Unsicherheit war durchaus vorhanden. Aber wir hatten ja einen klaren Plan: Erst Radfahren, dann Pool, dann Bier. Oder zumindest ungefähr in dieser Reihenfolge. Die 200 Dosen waren jedenfalls nicht nur ein Getränkevorrat, sondern fast schon ein Teil unserer Reiseausstattung. Und tatsächlich hatte man am Ende der Woche den Eindruck, dass die Dosen wesentlich besser organisiert waren als manche morgendliche Abfahrt.
Pool, Jacuzzi und die hohe Kunst der Regeneration Nach einer langen Ausfahrt gab es eigentlich nur noch einen vernünftigen Gedanken: Wasser! Der riesige Pool war dafür perfekt. Rein ins Wasser, Beine hoch und erst einmal nichts tun. Wer es etwas wärmer mochte, konnte sich in den Jacuzzi setzen und dort herrlich entspannen. Besonders nach den härteren Touren war der Jacuzzi ein beliebter Ort. Während im Pool noch über die gefahrenen Kilometer diskutiert wurde, konnte man im Jacuzzi bereits die nächste wichtige Frage klären: „Was gibt’s heute Abend zu essen?“ Die Prioritäten waren also eindeutig.
Und dann war da noch die Gemeinschaft Bei all dem Radfahren, Essen, Trinken und Regenerieren wurde eines besonders deutlich: Diese Woche lebte von der Gemeinschaft. 28 Menschen, unterschiedliche Leistungsstärken, unterschiedliche Tagesrhythmen und teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wann eine Ausfahrt beginnen sollte. Aber auf dem Rad und daneben funktionierte die Gruppe hervorragend. Es wurde gelacht, gefrotzelt, geholfen und gemeinsam gefeiert. Keiner musste jeden Berg genauso schnell hochfahren wie der andere. Jeder konnte seine persönlichen Herausforderungen suchen. Und am Abend saßen dann doch wieder alle zusammen.
Was bleibt? Am Ende der Woche waren die Räder wieder im Auto verstaut, die Koffer gepackt und die letzten Dosen aus dem Kühlschrank verschwunden. Zurück blieben müde Beine, viele Kilometer und noch mehr Geschichten: Die Geschichten von den 200 Kilometern, den drei Ventoux-Aufstiegen, den Frühaufstehern, die morgens schon startklar waren, während andere noch im Bett lagen, die Geschichten aus der Küche, vom Pool, vom Jacuzzi – und natürlich die Geschichten von den 200 Dosen Bier. Vor allem aber bleibt die Erinnerung an eine fantastische Woche mit einer tollen Truppe.
Fazit eines Teilnehmers 38 Grad, 200 Kilometer, drei Ventoux-Aufstiege, 200 Dosen Bier, ein riesiger Pool, ein Jacuzzi und 28 bestens gelaunte Radsportlerinnen und Radsportler. Was will man mehr? Vielleicht ein bisschen weniger Höhenmeter. Vielleicht fünf Grad weniger. Vielleicht einen späteren Frühstücksbeginn. Aber wahrscheinlich würde genau das beim nächsten Mal wieder niemanden interessieren. Denn spätestens wenn einer sagt: „Morgen fahren wir eine kleine Runde …“, wissen wir alle: Es wird wieder eine große Geschichte.
Hintergrund zum Reiseziel: Méthamis
Méthamis ist ein malerisches, auf einem Felsen erbautes Dorf mit rund 440 Einwohnern im Département Vaucluse (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur). Es liegt südwestlich des Mont Ventoux auf etwa 380 Metern Höhe.
Für Radsportler bietet die Lage ideale Bedingungen:
Mont Ventoux: Der „Gigant der Provence“ liegt direkt vor der Haustür; die klassischen Aufstiege über Bédoin, Malaucène oder Sault sind in kurzer Anfahrt erreichbar.
Monts de Vaucluse: Die Umgebung bietet ein dichtes Netz aus verkehrsarmen Nebenstraßen, hügeligen Weinbergen und Lavendelfeldern – perfekt für abwechslungsreiche Grundlagentouren und Höhenmeter-Einheiten.
Bad Waldsee, 26. September 2026 – Premiere geglückt! Am vergangenen Samstag feierte der Radmarathon in Bad Waldsee seine allererste Auflage. Das neu ins Leben gerufene Radsport-Event bot ein vielseitiges Programm auf vollständig gescouteten, verkehrsarmen Straßen und Wegen der Region Oberschwaben. Neben einem dreitägigen Rahmenprogramm von Donnerstag bis Samstag mit Treffen, Briefings und Verpflegung standen vier verschiedene Streckenformate zur Auswahl: eine 80-km-Genuss-Tour (730 hm), eine 100-km-Gravelroute (1.050 hm), eine 125-km-Straßenstrecke (1.240 hm) sowie die große Marathon-Distanz über 205 km (2.320 hm).
Für die RSG Ried Rastatt ging Lars Neumann an den Start, um die lange Marathondistanz unter die Räder zu nehmen. Da bei der Breitensportveranstaltung bewusst auf eine offizielle Zeitmessung verzichtet wurde, belegen die GPS-Daten seine gewaltige Ausdauerleistung (inklusive Anfahrt/Zusatzschleife):
Mit einem beeindruckenden 31er-Schnitt über die stolze Distanz von 220 Kilometern und 2.700 Höhenmetern zeigte Lars Neumann eine extrem starke Form und vertrat die Vereinsfarben der RSG Ried Rastatt bei dieser gelungenen Event-Premiere hervorragend.
Die gesamte RSG Ried Rastatt gratuliert Lars herzlich zu dieser starken Kletter- und Langstreckenleistung!
Trochtelfingen, 26. September 2026 – Beim Jubiläum der traditionellen ALB-GOLD Trophy in Trochtelfingen waren am 26. September auch die Aktiven der RSG Ried Rastatt im Einsatz und verbuchten starke Ergebnisse im Mountainbike-Marathon.
Podium auf der Königsetappe „Triple“ (90 km)
Auf der ausgedehnten 90-Kilometer-Langdistanz „ALB-GOLD Trophy Triple“, die gespickt mit rund 1.230 Höhenmetern alles von den Fahrern abverlangte, ging Lizenzfahrer Konradin Marx (Holmenkol Racing Team) an den Start. Auf dem schnellen, aber konditionell extrem fordernden Kurs durch das hügelige Terrain der Schwäbischen Alb bewies Marx ein starkes Pacing. Über die gesamte Renndistanz behauptete er sich in der absoluten Spitzengruppe der Lizenzklasse. Nach 03:00:50 Stunden überquerte er die Ziellinie und belohnte sich für eine bärenstarke Leistung mit einem hervorragenden 3. Platz in der Lizenzklasse.
Ebenfalls auf der kräftezehrenden 90-Kilometer-Strecke schlug sich Hannes Marx wacker: Im großen Feld der Masters-2-Klasse zeigte er eine gewohnt starke Willensleistung, kurbelte solide durch und finishte nach 03:34:29 Stunden auf einem starken 4. Platz in seiner Altersklasse (Platz 36 im Gesamtklassement).
Starke MTB-Premiere auf der „Single“-Distanz (30 km)
Eine beachtliche Premiere feierte zudem U17-Nachwuchsfahrer Frederic Bonnet, der in Trochtelfingen auf der rund 30 Kilometer langen Strecke „Trophy Single“ (ca. 410 Höhenmeter) sein allererstes Mountainbike-Rennen überhaupt bestritt. Trotz der für ihn neuen Offroad-Disziplin erwischte der junge RSG-Fahrer einen Einstand nach Maß: Im 104-köpfigen Feld der Single-Wertung fuhr er von Beginn an ein beherztes Rennen und überquerte im Ziel nach 01:09:59 Stunden als hervorragender 5. der Jugendklasse U17 die Linie (Gesamtplatz 11 im Männer-Klassement).
Die RSG Ried Rastatt gratuliert allen drei Fahrern herzlich zu diesen Top-Platzierungen auf der Schwäbischen Alb!
Alpirsbach, 20. September 2026 – Wenn einer der traditionsreichsten Radmarathons der Region ruft, geht es vor allem um eines: Die Freude am Rennradfahren und das gemeinsame Erlebnis im Sattel. Am vergangenen Sonntag startete ein fünfköpfiges Team der RSG Ried Rastatt in Alpirsbach, um beim Schwarzwald Ultra Radmarathon (SURM) eine ordentliche Portion Höhenmeter zu sammeln. Die Strecke führte das Feld entspannt und landschaftlich traumhaft durch den Naturpark Schwarzwald – vom Nordschwarzwald über den Breisgau bis tief in den Hochschwarzwald.
Auf der langen Marathondistanz standen laut GPX-Track stramme 230 Kilometer und 4.020 Höhenmeter auf dem Programm, gespickt mit bekannten Anstiegen wie Schömberg, Löcherbergwasen, Linacher Höhe und dem Kandel.
Jedermann-Event ohne Rennstress: Eigenes Tempo und beste Stimmung
Da der SURM als reines Breitensport-Event aufgestellt ist, gibt es bewusst keine offizielle Zeitnahme oder Platzierungen. Für die RSG-Gruppe stand daher nicht die Stoppuhr im Vordergrund, sondern das individuelle Tempo und der Spaß an der sportlichen Herausforderung. Jeder konnte die knackigen Steigungen im eigenen Rhythmus angehen.
Tanja Marx: Teilte sich die Kräfte auf den zahlreichen Anstiegen perfekt ein, genoss die imposante Kulisse und machte den erfolgreichen Auftritt der RSG auf der Königsdistanz komplett.
Artur Drews: Rollt als erster RSG-Fahrer nach flüssiger Fahrt und einer reinen Fahrzeit von 7:45 Stunden im Zielbereich in Alpirsbach ein (228,8 km | 3.789 hm).
Felix Haupt: Verband das Event direkt mit einer ausgedehnten Tagestour und absolvierte die An- und Abreise zu seiner Unterkunft entspannt auf dem Rennrad (258,9 km | 4.307 hm | 9:38 Std.).
Christoph Schrod & Jörg Karcher: Fanden unterwegs ein super Tempo, spulten die Kilometer ab und erreichten gut gelaunt zeitgleich das Ziel (Christoph: 233,7 km | 3.893 hm | 9:15 Std.; Jörg: 230,5 km | 3.887 hm | 9:02 Std.).
Nach vielen Stunden im Sattel und Unmengen an Höhenmetern blickt die RSG Ried Rastatt auf einen gelungenen, entspannten Radsport-Sonntag im Schwarzwald zurück.
Glückwunsch an Tanja, Artur, Felix, Christoph und Jörg zu dieser tollen Ausdauerleistung!
Juli bisSeptember 2026 – Lizenzfahrer Konradin Marx (Holmenkol Racing Team) blickt auf einen überaus erfolgreichen Spätsommer zurück. Der RSG-Athlet unterstrich seine starke Form bei mehreren hochkarätigen Straßen- und Kriterienrennen und fuhr regelmäßig in die Spitze.
Den Auftakt machte Marx am 19. Juli beim Kriterium des Interstuhl Cups in Ludwigsburg. Über den schnellen Kurs sicherte er sich mit einem starken 4. Platz in der Kategorie 4.5 (9 BDR-Punkte). Nur wenige Tage später, am 25. Juli, belegte er beim 11. Bacchus-Pokal in Offenburg-Fessenbach nach einem aufmerksamen Rennen über 60 Kilometer den 5. Rang (8 Punkte).
Am 9. August stellte er sich im pfälzischen Bellheim der Konkurrenz in der Rad-Bundesliga: Beim 72. Großen Silberpilspreis beendete er das anspruchsvolle Straßenrennen auf dem 30. Platz. Ende des Monats, am 30. August, bewies er zudem seine Vielseitigkeit im Geländesport und erkämpfte sich bei den Deutschen Meisterschaften im MTB-Marathon (XCM) in Biebertal den 26. Platz.
Sein drittes Ausrufezeichen im Interstuhl Cup folgte am 19. September in Nusplingen: Beim Bergzeitfahren brannte Marx eine Top-Zeit auf den Asphalt, verpasste den Tagessieg nur haarscharf und belohnte sich mit dem 2. Rang (13 Punkte). Seinen erfolgreichen Rennmonat schloss er schließlich tags darauf, am 20. September, beim Straßenrennen in Meßstetten-Tieringen ab, wo er sich mit einem 14. Platz (8 Punkte) erneut im Vorderfeld behauptete. Die RSG Ried Rastatt gratuliert zu dieser konstant starken Leistungsserie!
Die Ergebnisse von Konradin Marx im Überblick:
19.07.2026 (Ludwigsburg): Interstuhl Cup Ludwigsburg (Kriterium – Kat. 4.5) | Platz 4 | 9 Pkt.
25.07.2026 (Offenburg-Fessenbach): 11. Bacchus-Pokal (Straßenrennen 60 km – Kat. 4.5) | Platz 5 | 8 Pkt.
Ebersteinburg, 19. September 2026 – Krachender Sound zum Auftakt und stramme Waden am Berg: Bei bestem Spätsommerwetter ging am 19. September ein Klassiker unter den mittelbadischen Bergzeitfahren über die Bühne. Nach dem feurigen Startschuss zu den Klängen von AC/DC („Thunderstruck“) machten sich insgesamt 48 Starterinnen und Starter auf die anspruchsvolle, ca. 5 Kilometer lange Strecke vom Förcher Kreisel hinauf nach Ebersteinburg, auf der um die 300 Höhenmeter zu überwinden waren.
Das Teilnehmerfeld bewies eindrucksvoll die Faszination des Rennens über alle Generationen hinweg: Zwischen dem jüngsten Teilnehmer Mika Trappmann (13 Jahre, 16:25 Min.) und dem ältesten Fahrer Bernd John (76 Jahre, 16:20 Min., ausgezeichnet mit der Adolf-Ritter-Medaille) lagen stolze 63 Jahre Spanne.
Debertin siegt souverän – Hauchdünnes Finale und Rad-Pioniergeist bei den Frauen
Den Tagessieg und Gesamtsieg bei den Männern sicherte sich Daniel Debertin (RSV Concordia Forchheim) in einer Fabelzeit von 11:24 Minuten. Mit nur 14 Sekunden Rückstand auf die letztjährige Streckenbestzeit (Jack Morrissey 2025 mit 11:10 Uhr) setzte sich der 34-Jährige durch und verwies Elias Jakobs (Team Velolease) sowie den DM-Teilnehmer Moritz Treue (RSV Concordia Forchheim), die zeitgleich in 11:52 Minuten über die Ziellinie brannten, auf den geteilten 2. Platz.
Bei den Frauen krönte sich Celine Kistner (Tri-Team SSV Ettlingen) in 14:39 Minuten zur schnellsten Bergfahrerin des Tages. Sie setzte sich knapp vor Emily Fuchs (RSV Schwalbe Emmendingen | 14:43 Min.) und Alina Jentsch (Weinheim | 15:51 Min.) durch. Besonders hervorzuheben: Alina Jentsch legte für das Rennen eine echte Mammutaufgabe auf zwei Rädern hin – sie reiste aus Weinheim (ca. 110 km entfernt) komplett auf dem Rennrad an, absolvierte das Bergzeitfahren und trat im Anschluss direkt wieder aus eigener Muskelkraft per Rad den Heimweg an! Chapeau!
Starke Heimkulisse: Die Ergebnisse der RSG Ried Rastatt
Auch die Sportlerinnen und Sportler der RSG Ried Rastatt nutzten ihren Heimvorteil am Berg perfekt aus und feierten gleich mehrere Podestplätze sowie Erfolge in den Altersklassen:
Alex Lorenz: Mit einer bärenstarken Zeit von 13:25 Minuten fuhr Alex als schnellster RSG-Fahrer auf Rang 9 der stark besetzten Hauptklasse.
Frederic Bonnet: Das Nachwuchstalent sicherte sich in 14:12 Minuten den 3. Platz in der Jugendklasse (Gesamtplatz 13).
Hannes Marx & Ralf Hafermann: Souveräner Doppelsieg in der Seniorenklasse Ü50! Hannes Marx sicherte sich in 14:43 Minuten den 1. Platz, dicht gefolgt von RSG-Mitstreiter Ralf Hafermann auf Platz 2 in 14:53 Minuten.
Christina Kunzmann: Siegte souverän in 18:36 Minuten in der Klasse der Senioren Frauen (Platz 1).
Alle Ergebnisse im Detail finden sich unter folgendem Link:
Im Anschluss an die sportlichen Höchstleistungen ging es für die Athleten, Angehörigen und Helfer nach Kuppenheim zu Kastner Bikes, wo der Renntag in geselliger Atmosphäre seinen gebührenden Ausklang fand. Bei der feierlichen Siegerehrung wurden die neuen Bergköniginnen und Bergkönige geehrt und gebührend gefeiert. Für die perfekte Verpflegung nach den kräftezehrenden Kilometern war ebenfalls bestens gesorgt: Die Schulklasse 7b aus Kuppenheim verwöhnte die Radsportgemeinde mit einer großer Auswahl an selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee – ein rundum gelungener Abschluss für ein fantastisches Radsport-Event!
Das Orgateam um Christian Späth zog ein rundum positives Fazit über ein gelungenes Event mit hoher Teilnehmerzahl und hervorragender Stimmung. Die RSG Ried Rastatt bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen, Teilnehmern, Kastner Bikes und der Schulklasse 7b, den Streckenposten sowie Helfern und gratuliert allen Finishern zu ihren starken Leistungen!
Das war ein fantastischer Renntag! Bei absolutem Traumwetter und einer tollen Kulisse gingen heute zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer an den Start, um die Strecke hinauf nach Ebersteinburg zu meistern.
Ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den starken sportlichen Einsatz sowie an alle Helferinnen, Helfer und Zuschauer an der Strecke für die fantastische Stimmung!
Die Ergebnisse sowie erste Bilder sind online abrufbar. Weitere Bilder werden im Laufe des Wochenendes hochgeladen.