Wir suchen den Bergkönig / die Bergkönigin Ebersteinburg 2026!

Hervorgehoben

Es ist der Klassiker unter den Bergzeitfahren (BZF) in Mittelbaden: Das Zeitfahren von der Förcher Kreuzung beim Schloss Favorite hinauf nach Ebersteinburg. Mehr als harte 5 Kilometer und fast 300 Höhenmeter liegen vor den Teilnehmern.

Jahrelang galt der historische Streckenrekord von Jochen Klebsch aus dem Jahr 1989 (11:38 Minuten) als unschlagbar. Doch im vergangenen Jahr wurde die magische Marke gleich von zwei Fahrern geknackt: Jack Morrissey stürmte in unglaublichen 11:10 Minuten den Berg hinauf und setzte den neuen Streckenrekord, dicht gefolgt von Martin Zehnle (11:22 Minuten).

Der Streckenrekord der Damen wurde 2020 durch Hannah Fandel mit 13:46 Minuten aufgestellt, dicht gefolgt von Pia Kummer (14:08 Minuten) im Jahr 2025.

Ob diese neue Fabelzeit in diesem Jahr gebrochen werden kann? 

Für das Unterbieten des Streckenrekords ist auch 2026 wieder eine Sonderprämie von 100 Euro ausgesetzt!

Los geht es am Samstag, 19.09.2026, um 14:00 Uhr. Im Minutenabstand gehen die Fahrer auf die Strecke. Im Anschluss findet die Siegerehrung und gemütliches Beisammensein bei Kastner Bikes in Kuppenheim, Friedrichstr. 134, 76456 Kuppenheim statt.

Teilnahmemöglichkeit für Jedermann! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 100 Teilnehmer/innen. Daher bitten wir Dich um rechtzeitige Anmeldung.

RSG Rookie Challenge:

Dieses Jahr haben wir uns noch etwas Besonderes für die Jugend überlegt – die RSG Rookie Challenge:

RSG-Nachwuchstalent Frederic Bonnet glänzt mit starken Ergebnissen im August

August 2026 – Nachwuchsfahrer Frederic Bonnet blickt auf einen überaus erfolgreichen August zurück. Der U17-Athlet unterstrich seine starke Form bei mehreren hochkarätigen Rennen und fuhr regelmäßig in die Spitze.

Den Monatsauftakt machte Bonnet am 2. August beim Rundstreckenrennen „Rund um das Stadttheater Gießen“. Über die 32 Kilometer lange Distanz zeigte er ein engagiertes Rennen und überquerte zeitgleich mit dem Sieger nach 46:12 Minuten im Spurt der Kopfgruppe die Ziellinie, womit er sich einen hervorragenden 4. Platz in der Jugend U17 sicherte.

Am folgenden Wochenende stellte er sich im pfälzischen Bellheim einer doppelten Herausforderung: Am 8. August belegte Bonnet beim Kriterium im Rahmen des Dr. Gerhard Hage Renntags über 36 Kilometer den 15. Platz. Tags darauf ging er beim 72. Großen Silberpilspreis an den Start und beendete das anspruchsvolle 60 Kilometer lange Straßenrennen auf Platz 19.

Am 15. August folgte das nächste Ausrufezeichen: Beim Kriterium um den „Großen Preis der Brauerei Bellheimer“ in Rülzheim erkämpfte sich der RSG-Nachwuchsfahrer über die 28 Kilometer lange Distanz einen starken Podiumsplatz und belohnte sich mit dem 3. Rang. Seinen erfolgreichen Rennmonat schloss Bonnet schließlich am 30. August beim 34. Limburger City Rennen ab, wo er sich im Rundstreckenrennen über 40 Kilometer mit einem 5. Platz erneut souverän in den Top 5 behauptete. Die RSG Ried Rastatt gratuliert zu dieser konstant starken Leistungsserie!

Die Ergebnisse von Frederic Bonnet im August im Überblick:

  • 30.08.2026 (Limburg): 34. Limburger City Rennen (Rundstreckenrennen 40 km – Jugend U17) | Platz 5
  • 15.08.2026 (Rülzheim): Großer Preis der Brauerei Bellheimer (Kriterium 28 km – Jugend U17) | Platz 3
  • 09.08.2026 (Bellheim): 72. Großer Silberpilspreis (Straßenrennen 60 km – Jugend U17) | Platz 19
  • 08.08.2026 (Bellheim): Dr. Gerhard Hage Renntag (Kriterium 36 km – Jugend U17) | Platz 15
  • 02.08.2026 (Gießen): Rund um das Stadttheater Gießen (Rundstreckenrennen 32 km – Jugend U17) | Platz 4 | Zeit: 46:12 min

RSG-Duo meistert die 48 Kehren beim Stelvio Bike Day

Prad am Stilfserjoch (Italien), 29. August 2026 – Am 29. August 2026 stand für Alex und Jörg Karcher ein ganz besonderes Radsport-Highlight auf dem Programm: Der renommierte Stilfserjoch Radtag („Stelvio Bike Day“). Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung wird die weltberühmte Passstraße zum Stilfserjoch – einer der höchsten befahrbaren Alpenübergänge überhaupt – für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt und gehört einen Tag lang ausschließlich Radfahrern und Fußgängern.

Ohne Rennstress und Zeitdruck, ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“, startete das RSG-Duo im südtirolerischen Prad auf 910 Metern Höhe. Von dort aus ging es auf der 24,96 Kilometer langen Strecke unaufhaltsam bergauf in Richtung Ziel auf der 2.758 Meter hohen Passhöhe.

Auf dem Weg nach oben galt es, 1.848 Höhenmeter und die berühmten 48 Kehren bei durchschnittlichen Steigungen von 9 bis 11 Prozent (in der Spitze bis zu 15 Prozent) zu überwinden. Belohnt wurden Alex und Jörg Karcher während des kräftezehrenden Aufstiegs mit einem beeindruckenden Rundum-Panorama und einer einmaligen Atmosphäre auf der komplett autofreien Passstraße, bis beide glücklich die Passhöhe erreichten.

RSG-Fahrer Jens Leuschner bezwingt den legendären Ötztaler Radmarathon

Sölden, 30. August 2026 – Jens Leuschner hat den 45. Ötztaler Radmarathon erfolgreich gemeistert. Bei dem weltberühmten Alpen-Klassiker, bei dem laut Veranstalter 4.271 Teilnehmer aus 38 Nationen an den Start gingen, stellte er sich der extremen Herausforderung über 227,7 Kilometer und beeindruckende 5.500 Höhenmeter, verteilt auf vier der gefürchtetsten Passübergänge der Alpen.

Bereits am ersten Anstieg hinauf zum Kühtai (2.020 m) verlangte die Strecke den Fahrern alles ab. Leuschner bewältigte die steilen Rampen von Oetz bis zur Passhöhe in 1:43:42 Stunden. Nach der Abfahrt über Innsbruck und dem flacheren, aber zähen Anstieg zum Brennerpass (1:33:45 h) folgte der Einstieg in die entscheidende Phase des Marathons.

Am Jaufenpass (1.611 m) wartete der nächste Härtetest, den der Rastatter in 1:45:04 Stunden meisterte. Das dicke Ende folgte traditionell im Anschluss: Der gigantische Schlussanstieg von St. Leonhard hinauf zum Timmelsjoch (2.474 m) verlangte nach bereits über 180 absolvierten Kilometern höchste Beißqualitäten. Für die mehr als 1.700 Höhenmeter bis zur Passhöhe benötigte Leuschner 3:06:15 Stunden.

Nach den schmerzhaften Klettermetern belohnte sich Leuschner mit einer schnellen Finalabfahrt über Hochgurgl zurück nach Sölden und überquerte nach 11:42:11 Stunden glücklich die Ziellinie. In seiner Altersklasse Männer Master 3 belegte er den 179. Platz (von 383 Fahrern) und Rang 2.800 im Gesamtfeld der Männer (von 3.850 Fahrern). Die RSG Ried Rastatt gratuliert herzlich zu dieser bärenstarken Kletterleistung!

Die Ergebnisse von Jens Leuschner im Überblick:

  • Jens Leuschner: 227,7 km (5.500 hm) | Platz 179 (Männer Master 3) | Platz 2.800 (Männer Gesamt) | Zeit: 11:42:11 h

Die 4 Pässe im Detail:

  • Kühtai (2.020 m): Anstieg Oetz–Kühtai in 1:43:42 h
  • Brennerpass (1.377 m): Anstieg Innsbruck–Brenner in 1:33:45 h
  • Jaufenpass (1.611 m): Anstieg Gasteig–Jaufenpass in 1:45:04 h
  • Timmelsjoch (2.474 m): Anstieg St. Leonhard–Timmelsjoch in 3:06:15 h

RSG-Fahrer überzeugen bei 20. Dünsberg Mountainbike Marathon

Biebertal / Hessen Beim 20. Dünsberg Marathon („Celtic Race“) im hessischen Biebertal (Landkreis Gießen), der vom AMC Rodheim-Bieber e.V. ausgerichtet wurde und zugleich als Deutsche Meisterschaft im Mountainbike-Marathon fungierte, gingen am 30.08.2026 unsere RSG-Vereinsmitglieder Konradin und Hannes Marx an den Start.

Auf der anspruchsvollen Langstrecke über 124 Kilometer verlangte der dreimal zu absolvierende Rundkurs den Teilnehmenden alles ab. Im hochkarätig besetzten Feld der Elite/U23-Herren zeigte Konradin Marx (Holmenkol Racing Team) ein starkes Rennen: Nach 5:50:38 Stunden überquerte er die Ziellinie und sicherte sich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,21 km/h den hervorragenden 26. Platz in der DM-Wertung.

Ebenfalls stark präsentierte sich Hannes Marx auf der 82,4 Kilometer langen Mittelstrecke (2 Runden) in der Klasse Master 3+4 (Hobby/Trophy 3). Nach 4:49:07 Stunden und einem Schnitt von 19,05 km/h überquerte er die Ziellinie und belohnte sich mit einem hervorragenden 6. Platz in seiner Altersklasse.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert beiden Fahrern herzlich zu diesen starken Platzierungen.

Ergebnisse im Überblick:

  • Konradin Marx: 124,0 km Langstrecke (3 Runden – DM Männer Elite/U23) | Platz 26 | Zeit: 5:50:38 h | Schnitt: 21,21 km/h
  • Hannes Marx: 82,4 km Mittelstrecke (2 Runden – Master 3+4 / Hobby/Trophy 3) | Platz 6 | Zeit: 4:49:07 h | Schnitt: 19,05 km/h

RSG-Athletin Sabine Volz glänzt beim Ironman 70.3 Leipzig und löst WM-Ticket für Chattanooga

Leipzig, 23. August 2026 – Sabine Volz hat beim ersten Ironman 70.3 Leipzig eine herausragende Leistung gezeigt. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von rund 2.500 Athletinnen und Athleten sicherte sie sich nach einer Gesamtzeit von 4:53:57 Stunden nicht nur eine Top-Platzierung, sondern belohnte sich auch mit der Qualifikation für die Ironman 70.3 World Championship in Chattanooga, Tennessee (USA).

Der Startschuss für die insgesamt 113 Wettkampf-Kilometer fiel am Nordstrand des Cospudener Sees. Nach den absolvierten 1,9 Kilometern im Wasser (39:07 Minuten) ging es für Volz auf die rund 90 Kilometer lange Radstrecke, die aus Leipzig heraus durch Markkleeberg und das südliche Umland zurück in die Stadt führte. Mit einem furiosen Radsplit von 2:28:29 Stunden (Durchschnittsgeschwindigkeit: 35,74 km/h) schob sich die Athletin in ihrer Altersklasse F35-39 bis auf Platz 13 vor.

Der abschließende Halbmarathon führte die Athleten entlang des Elsterflutbeckens und durch den Bereich des Leipziger Sportforums. Getragen von der Kulisse aus tausenden Zuschauern zeigte Volz erneut ihre Laufstärke: Mit 1:34:54 Stunden (Pace 4:28 min/km) lief sie die siebtschnellste Laufzeit ihrer Altersklasse und machte in der Gesamtwertung entscheidende Plätze gut.

Im Ziel am Sportforum blieb die Uhr schließlich bei 4:53:57 Stunden stehen. Das bedeutet den hervorragenden 7. Platz in der Altersklasse F35-39 (42. Frau gesamt, Platz 489 im Gesamtklassement). Mit dem erkämpften Slot erfüllt sich Sabine Volz den Traum von der Weltmeisterschaftsteilnahme in den Vereinigten Staaten.

Die gesamte RSG Ried Rastatt gratuliert Sabine Volz herzlich zu dieser überragenden sportlichen Leistung und wünscht ihr schon jetzt eine erfolgreiche Vorbereitung auf das WM-Abenteuer in Chattanooga!

Die Ergebnisse von Sabine Überblick:

  • Schwimmen (1,9 km, Cospudener See): 39:07 min
  • Wechsel 1 (T1): 5:49 min
  • Radfahren (90 km, Umland & Markkleeberg): 2:28:29 h (35,74 km/h)
  • Wechsel 2 (T2): 5:39 min
  • Laufen (21,1 km, Elsterflutbecken & Sportforum): 1:34:54 h (Pace 4:28 min/km)
  • Gesamtzeit: 4:53:57 h
  • Platzierungen: 7. Platz AK F35-39 | 42. Platz Frauen | 489. Platz Gesamt (von ca. 2.500 Teilnehmenden)

RSG-Power beim Nordschwarzwald Triathlon: 100 km Zeitfahr-Action für Sven Braun

Nagold, 16. August 2026 – Ein anspruchsvolles Streckenprofil, High-Speed-Passagen auf frischem Asphalt und ordentlich Laktat in den Beinen: Beim 100-km-Einzelzeitfahren im Rahmen des Nordschwarzwald Triathlons in Nagold – ausgetragen als Nebenwettbewerb der Deutschen Meisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz – ging unser Vereinskollege Sven Braun an den Start. Auf dem beinharten Kurs über 1.025 Höhenmeter sicherte er sich in einem stark besetzten Teilnehmerfeld den 35. Platz in der Gesamtwertung.

Knackige Bergwertung gleich zum Auftakt

Die Rennstrecke verlangte den Athletinnen und Athleten alles ab und war in zwei Runden zu je 50 Kilometern aufgeteilt. Insgesamt stellten sich 61 Männer und 13 Frauen der 100-km-Distanz, während weitere 45 Starterinnen und Starter auf der kurzen 50-km-Strecke antraten.

Gleich zu Beginn jeder Runde wartete ein steiler Auftaktanstieg. Dieser wurde als separate Bergzeitwertung ausgefahren, bei der jeweils die schnellere Zeit der beiden Runden gewertet wurde. „Da haben es ein paar aber ordentlich wissen wollen und die Muskeln zum Kochen gebracht“, berichtete Sven nach dem Rennen schmunzelnd. In dieser Sonderwertung reihte er sich letztlich auf Platz 44 ein.

Rasant bergab im geschützten Wald

Nach dem ersten großen Anstieg ging es in welligem Terrain stetig weiter bergauf bis zum Wendepunkt. Für die schweißtreibende Kletterei wurden die Fahrer anschließend belohnt: Auf neu asphaltierten, übersichtlichen Straßen ging es rasant bergab. Da der Streckenabschnitt geschützt im Wald lag, störte auch kein Wind die tiefen Carbon-Laufräder im High-Speed-Bereich.

Ergebnisse im Überblick

  • Veranstaltung: Nordschwarzwald Triathlon Nagold (100-km-Einzelzeitfahren / Nebenwettbewerb DM Langdistanz)
  • Distanz / Höhenmeter: 100 km / 1.025 hm (2 Runden à 50 km)
  • Teilnehmer: 74 Starter auf der Langdistanz (61 Männer / 13 Frauen)
  • Gesamtwertung: Platz 35 (Sven Braun)
  • Bergzeitwertung: Platz 44 (Sven Braun)

Fazit

Ein rundum gelungenes Event, das Lust auf mehr macht! Svens Fazit fällt durchweg positiv aus: Eine absolut empfehlenswerte Veranstaltung für den Rennkalender aller RSG-Vereinskameraden.

Fünf Tage Dolce Vita mit den „Alpenbummlern“

Nach einem Jahr Pause machten sich einige der üblichen Verdächtigen mit einem Neuling zu Ferienbeginn auf den Weg in Richtung Lago Maggiore. Und wie es sich gehört, wenn Engel reisen, ging die Fahrt nach dem morgendlichen Rad-Tetris (sieben Räder an und in einen Stadtmobil-Vito) entgegen aller Prognosen ohne Stau zum Gotthard.


Das erste Radziel war die Göschner-Alp-Straße, eine kaum befahrene Sackgasse hoch zu einem malerischen Stausee. Hier gab es die ersten beeindruckenden Alpen-Impressionen, bevor es für einige noch den spektakulären Radweg entlang der Schöllenenschluch nach Andermatt als Nachschlag gab. Danach fuhren wir mit dem Wagen über den Gotthardpass weiter zum Zielort Verbania am Lago Maggiore. Wer dachte, am Hotel Novara gleich dem Motto der Überschrift frönen zu können, hatte sich getäuscht. Der Reiseleiter hatte auf Komoot noch eine wenig bekannte Serpentinenstraße hoch zum Monterosso entdeckt, die es in 33 Kehren zu erklimmen galt, bevor es die Erlaubnis zum Abendessen gab.
Am zweiten Tag stand die vermeintliche „Königsetappe“ auf dem Programm: Eine Runde über Cannobio, das Valle Cannobino, das Centovalli und über Losone zurück nach Verbania. Diese Runde ist über 120 km wirklich schön, die Anstiege stetig, aber recht moderat und der mit Regenwolken verhangene Himmel im Centovalli machte die Szenerie noch dramatischer.
Die für die folgenden Tage geplanten Routen waren zwar kürzer, aber durch steile Rampen und sehr lange, ziemlich fordernde Anstiege bei großer Hitze deutlich härter. Einmal die Runde über Stresa, den Monte Mottarone und den Ortasee zurück. Ein anderes Mal hoch ins Val Grande, eine verlassene Gegend, in der man sich bis auf 1300 HM hochkämpfen muss.
Eigentlich waren bei den meisten die Beine nun krumm genug für eine längere Radpause (was von diversen Garmingeräten und Fitnessuhren auch empfohlen wurde), aber auf dem Heimweg gab es noch einen Programmpunkt, der sich als ein weiteres Highlight entpuppen sollte. Unser Vereinsmitglied Matthias lud uns ins Maggiatal ein, wo er mit seiner Familie ein Ferienhaus bezogen hatte. Von dort radelten wir gemeinsam hoch nach Bosco Gurin und erhielten im Anschluss ein sensationelles Vesper. Vielen Dank für diese Gastfreundschaft!

Bosco Gurin im Maggiatal

Nicht nur im Sattel stark: Alexander Leser überzeugt beim Extrem Cross 2026

Alex vor dem Start

Wintersdorf, 2. August 2026 – Während die meisten unserer RSG-Vereinsmitglieder für gewöhnlich im Sattel unterwegs sind, bewies Alexander Leser am heutigen Sonntag eindrucksvoll, dass er auch zu Fuß im Gelände ein absoluter Allrounder ist. Bei der nunmehr 17. Ausgabe des Laufwelt Extrem Cross am Sämannsee in Wintersdorf, ausgerichtet vom TV Wintersdorf und der Laufwelt, ging er bei seiner mittlerweile achten Teilnahme an diesem regionalen Hindernislauf-Highlight an den Start.

Das Event verlangte den rund 450 Teilnehmenden bei sommerlichen 25 Grad, Sonnenschein und leichtem Wind auf dem Gelände des Kieswerks alles ab. Auf der rund 10 Kilometer langen Strecke (verteilt auf 5 Runden à 2 km) wartete ein extrem harter Hindernisparcours: Sandberge, Kieshügel, Bäche, Strohballen sowie ein tiefes Schlammloch machten jeden Meter zu einer echten Quälerei und einem echten Härtetest.

Alexander zeigte von Beginn an seine Qualitäten in seiner eigentlichen Paradedisziplin, kämpfte sich souverän durch die Hindernisse und belohnte sich mit einer absolut phänomenalen Platzierung im Spitzenfeld:

  • Laufzeit: 1:01:41 Stunde
  • Gesamtwertung: Platz 18 (unter rund 450 Teilnehmenden)
  • Männerwertung: Platz 17 (unter 284 Männer-Startern)

Eine bärenstarke Leistung auf einer Strecke, die von vielen Starterinnen und Startern dieses Jahr als besonders anspruchsvoll bewertet wurde.

Die gesamte RSG Ried Rastatt gratuliert Alexander ganz herzlich zu diesem fantastischen Ergebnis und diesem grandiosen Ausflug auf die Laufstrecke!

Keine Gnade für die Wade: Trio der RSG Ried Rastatt bezwingt den Black Forest ULTRA Bike Marathon

Martin Peter in Action

Kirchzarten, 26. Juli 2026 – Am vergangenen Sonntag feierte Kirchzarten einmal mehr das Mekka des Mountainbikesports: Der Black Forest ULTRA Bike Marathon rief – und die Königsstrecke verlangte den Fahrern 2026 wirklich alles ab. Mit stolzen 115 Kilometern (bzw. knapp 118 Streckenkilometern) und brutalen 3.550 Höhenmetern war der „ULTRA“ dieses Jahr noch ein Stück mehr ultra als ohnehin schon. Mitten in diesem anspruchsvollen Feld von insgesamt 564 Finishern behaupteten sich drei Athleten der RSG Ried Rastatt bravourös in der Männer-Wertungsklasse und finishten die Mammut-Distanz mit herausragenden Zeiten.

Schon beim Startschuss in der voll besetzten Fußgängerzone von Kirchzarten herrschte Gänsehautatmosphäre. Über Forstwege und erste Trails führte die Route zunächst hoch zum Hinterwaldkopfsattel und weiter in Richtung Adlerschanze in Hinterzarten. Nach der ersten Verpflegung folgte sogleich das nächste dicke Brett: Über die steile Bruderhalde und den Raimartihof ging es für die RSG-Fahrer hinauf zum Feldberg Seebuck – mit 1.375 m Ü NN der höchste Punkt des Rennens.

Nach der rasanten Überquerung der B 317 und technischen Trails Richtung Bernau warteten im zweiten Streckenabschnitt die berüchtigten Schlüsselstellen. Allem voran die legendäre Alpe de Fidlebrugg in Aftersteg: Bei knackigen 20 % Steigung wurden die Fahrer von feiernden Zuschauern den Hang hochgepeitscht. Wer dachte, das Schlimmste sei damit hinter sich, musste weiter beißen – hinauf zum Almgasthaus Knöpflesbrunnen, durch das Trubelsbach-Tal über den Notschrei und Hofsgrund bis zum Schauinsland auf 1.239 m Ü NN. Die letzten 15 Kilometer boten schließlich eine schnelle Abfahrt über die Rappenecker Hütte und Oberried zurück ins kochende Stadion von Kirchzarten.

Die Ergebnisse der RSG-Fahrer auf der ULTRA-Königsdistanz (Wertungsklasse Männer | 564 Finisher):

 Martin Peter: Platz 184 | 6:16:10,1 Stunden

 Thomas Senski: Platz 247 | 6:41:08,3 Stunden

 Marcus Melcher: Platz 251 | 6:42:40,9 Stunden

Alle drei Vereinskameraden zeigten eine überragende Ausdauerleistung, teilten sich die Kräfte auf den extrem kräfteraubenden 3.550 Höhenmetern perfekt ein und belohnte sich mit bärenstarken Platzierungen im Männerfeld sowie Zielzeiten deutlich unter der 7-Stunden-Marke.

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Martin, Thomas und Marcus ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung und dem erfolgreichen Finish im Südschwarzwald.