Der schlechten Wetterprognose zum Trotz kamen zahlreiche Radsportlerinnen und Radsportler aus nah und fern (die weiteste Anfahrt dürfte aus Aschaffenburg gewesen sein) und wurden am Start mit den besten Bedingungen belohnt. Es war trocken, warm, aber nicht heiß und kaum windig, so dass auch in diesem Jahr wieder sehr schnelle Zeiten gefahren wurden. So legte der „Seriensieger“ Ben Witt aus Kuppenheim in persönlicher Bestzeit einen Schnitt von um die 48 km/h auf den Asphalt! Auffällig war die immer größer werdende Zahl an professionell anmutenden Thriahtlon- und Zeitfahrmaschinen, auf denen in jedem Detail aerodynamisch gekleidete Sportlerinnen und Sportler auf die Strecke gingen – unter ihnen auch eine Gruppe Ü-70-Herren aus Hessen, die bemerkenswert gut in Form waren. Schnellster Fahrer der RSG Ried Rastatt war wie in den Vorjahren Christoph Schrod, außer ihm führen noch Patrick Eberhardt, Christian Veit, Markus Weiler und Alexander Wolf im Trikot unseres Vereins. Martina Höllige aus Heilbronn fuhr die beste Zeit der Frauen.
Nicht unähnlich unseren Zeitfahren führen die Triathleten der Karlsruher Lemminge Trainingswettkämpfe mit individueller Zeitnahme durch.
Das Einzelzeitfahren im Bienwald wird durch ein Bonus-/Malussystem interessant, das das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt und auch, ob mit einem „normalen“ Rennrad oder einem Zeitfahrboliden gefahren wird. Von den 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzielte Christoph Schrod mit einem Schnitt von 42 km/h über die sechstschnellste Zeit und wurde im Gesamtranking Fünfzehnter.
Bergauf ging es dann eine Woche später beim Trainingswettkampf von Bad Herrenalb hinauf zum Weithäusleplatz. Der Start der 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte als Massenstart, im Ziel wurde die individuelle Zeit gemessen und mit Alters- und Gewichtsbonus verrechnet. Auch hier war Christoph Schrod am Start (Platz 19), zusammen mit Benjamin Kastner (Platz 17, Foto).
Unsere Fahrer Ralf Hafermann und Marvin Schönamsgruber vetraten beim 12. Sulzbacher Bergzeitfahren über 250 hm die Farben unseres Vereins. Unter den 89 Startern konnte Marvin den 2.Platz (Herren) und Ralf den Sieg bei den Senioren Klasse 2 einfahren.
Am 20.April kamen die Mitglieder der RSG in der Mosquitobar am Erländersee zusammen, um die turnusgemäße Jahreshauptversammlung abzuhalten. Nach einem launigen Rückblick auf die vielen sportlichen und gemeinschaftlichen Ereignisse im vergangenen Kalenderjahr durch den ersten Vorsitzenden Jochen Klebsch, der durch eine Bildergalerie ergänzt wurde, gaben der Kassier und die Kassenprüfer einen Einblick in die Vereinsfinanzen. Der beantragten Entlastung des Kassiers und der gesamten Vorstandschaft stimmten die Anwesenden einstimmig zu.
An die beiden aus privaten Gründen aus dem Vorstand ausscheidenden Boris Ramsteiner und Martin Schmidt gingen ausführliche Dankesworte für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit.
Leo Senski, der zum Wahlleiter bestimmt wurde, führte dann die Neuwahlen durch. Der aktuelle Vorstand der RSG setzt sich zusammen aus Jochen Klebsch, erster Vorsitzender, Michael Jenc, zweiter Vorsitzender, Karl-Heinz Kolberg, Kassier, Thomas Senski, Schriftführer, Christian Rothe, Material, Christian Veit, Rennsport, Christian Späth, Öffentlichkeitsarbeit, Alexandra Karcher, Alexander Wolf, Tobias Pflug und Christoph Schrod (Beisitzer). Als Bindeglieder zu den älteren Mitgliedern unterstützen Helga Klebsch und Peter Papp die Vorstandschaft.
Zu Kassenprüfern wurden wieder Frank Rüdiger und Danny Grusch gewählt.
Als Vereinsmeister 2023 wurden geehrt: Vereinsmeister Straße Christoph Schrod (2.v.l); Vereinsmeister Ü50 Jörg Karcher (2.v.r.); Vereinsmeister Triathlon Andreas Götz.
….so hätte vermutlich ein in den 90er Jahren bekannter Fußballprofi das Motto der diesjährigen Faschingswoche zusammengefasst. Nachdem in den vergangenen sieben Jahren regelmäßig Spanien unser Ziel war, sollte dieses Mal etwas Abwechslung geboten werden. Als einziges italienisches Flugziel, das im Februar vom Baden Airpark bedient wird, einigermaßen weit im Süden liegt und eine brauchbare Infrastruktur zu bieten hat, kam Bari bzw. das südlich gelegene schöne Städtchen Monopoli infrage
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Zwölf Radsportler (fast) aller Leistungs-, Alters- und Gewichtsklassen wollten mit, was die Logistik vor einige Anforderungen stellte. Hotels in entsprechender Größenordnung und Lage waren in dieser absoluten Nachsaison noch geschlossen, so dass wir uns für das Konzept von „Albergo Diffuso“ entschieden, die mehrere gut ausgestattete Ferienwohnungen rund um die zentrale Rezeption und das Frühstückscafé mitten in der Altstadt von Monopoli vermitteln.
Bereits die erste Fahrt mit den drei Mietwagen vom Bari Airport gab uns einen Vorgeschmack darauf, was Wetter und Straßen in den nächsten Tagen für uns bereithalten sollten: Es war recht kühl, windig und auch etwas regnerisch und die Straßen zum Castell del Monte, eine der zahlreichen Weltkulturerbestätten in der Gegend, präsentierten sich dramatisch schlecht.
Am Nachmittag erhielten wir dann die Carbon-Leihräder von „Probike Monopoli“, die in den nächsten Tagen einiges auszuhalten hatten. Die Straßenverhältnisse führten zu Reifenpannen, rutschenden Sattelstützen und einer gebrochenen Vorbauklemme.
Prinzipiell handelt es sich um diesen Abschnitt der Apulischen Küste mitsamt Hinterland um eine sehr schöne Ecke, die durch ihr welliges Profil, die vielen kleinen, verkehrsarmen Straßen und die zahlreichen mittelalterlichen Städtchen ideal für Rennradfahrer sein könnte, wenn die Straßen besser wären und weniger Müll herumliegen würde. Die Diskrepanz zu den sehr sauberen, gepflegten Innenstädten lädt zur Vermutung ein, wohin die Müllabfuhr den Abfall nach getaner Arbeit bringt 😉
Wir fuhren an den folgenden Tagen mehrmals die verschiedenen Anstiege zur Hochebene (ca 450 hm) hinauf und hinunter, ins Valle d´Itria, in den Selva di Fasano und in die Trulli-Stadt Alberobello. Zurück ging es dann meist einige Kilometer am Meer entlang. Auch sehenswert und einen Kaffeestop wert war die Stadt Polignano auf einer Steilklippe. Zufällig gab es kurz vor unserer Reise in einem Rennradmagazin einen Reisebericht über die Region samt mit Komoot verlinkten gpx-Routendaten. Eine dieser Routen wollten wir nachfahren, was uns um eine Erfahrung reicher gemacht hat: Traue nur den Strecken, die du selbst erstellt hast. Mehrmals führte diese beworbene Strecke ins Niemandsland und erforderte so viel Improvisation, dass die Haupgruppe erst nach Einbruch der Dunkelheit in Monopoli ankam. Dies tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch und spätestens im Ristorante bei Vino, Pizza und Pasta war es ein gelungener Tag!
Neben den vielen Radkilometern und Kalorien in flüssiger und fester Form gab es auch immer wieder die Möglichkeit noch etwas Kultur mitzunehmen. Am Tag vor der Abreise machte sich eine Gruppe nach einer etwas kürzeren Radtour mit den Autos auf den Weg in die Stadt Matera, mit ihren Tausende Jahre alten Höhlenwohnungen ebenfalls Weltkulturerbe und Schauplatz der Eingangsszene des letzten James-Bond-Films („Keine Zeit zu sterben“).
Die Tage werden kürzer, im Supermarkt gibt’s schon wieder Lebkuchen und Spekulatius und selbstverständlich veranstaltet die RSG Ried Rastatt in Kooperation mit der Laufwelt auch 2024 einen Nikolauslauf (in Fortsetzung unserer früheren Silvesterlaufs).
Start und Ziel ist vor der LAUFWELT in Rastatt-Wintersdorf. Die Strecke ist absolut eben und verläuft überwiegend auf Waldwegen bzw. asphaltierten Land- und Radwegen.
✨NEU✨: ab diesem Jahr bieten wir auch einen Bambini-Lauf an. Teilnahmen können Kinder zwischen 6 und 11 Jahren. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich – die Anmeldung und Ausgabe der Startnummern des Bamibini-Laufs erfolgt bis 30 Minuten vor Start direkt bei der Laufwelt.
Alle Kinder laufen gemeinsam eine Wendestrecke von ca. 600 Metern. Jedes Kind erhält eine Startnummer und wird im Ziel geehrt – es erfolgt keine individuelle Zeitnahme. Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende.
Datum der Veranstaltung
08.12.2024
DISTANZEN UND STARTZEITEN
21.800 m („Halbmarathon“) – Start: 12.00 Uhr (Startgeld 20 €)
10.900 m („10K“) – Start: 13.00 Uhr (Startgeld 15 €)
Die Startgebühr für Halbmarathon und 10K gilt bei vorheriger Überweisung bis zum 30.11.2024. Bei späterer Überweisung oder Nachmeldung am Tag der Veranstaltung fällt eine Nachmeldegebühr von 5 € an.
Einige wenige Nachmeldungen sind noch möglich, da wir die Plätze von Startern, die ihr Startgeld nicht bezahlt haben, wieder freigegeben haben (Stand 9. Juli 14 Uhr).
Die 26. Auflage unseres kleinen Feierabendtriathlons wird auch dieses Jahr wieder am Erländersee Hügelsheim stattfinden. Es würde uns sehr freuen, euch alle wie letztes Jahr an diesem Austragungsort begrüßen zu dürfen.
Die flache Radstrecke auf der Rheinuferstraße birgt in Sachen Verkehr wenig Gefahr und das Schwimmen und Laufen sind ebenfalls in toller Umgebung möglich. Familie Pichler erwartet Euch in ihrer Mosquito Strandbar ab ca. 21.00 Uhr zur Siegerehrung und zum gemütlichen Wettkampfausklang.
Triathlon für Erwachsene (Sportler/innen ab 15 Jahre oder älter)
Termin
Start ist am 10. Juli um 19:30 Uhr am Erländersee 1, 76549 Hügelsheim
Teilnehmen kann jede/r Sportler/in ab 15 Jahre. Für das genannte Alter ist nur der Jahrgang relevant, nicht der konkrete Geburtstag.
Strecke
500 m Schwimmen (im Erländersee als Dreieckskurs)
19 km Radfahren (auf der Rheinuferstraße vom Erländersee nach Greffern und zurück)
5,0 km Laufen (2 Runden à 2,5 km auf dem Hochwasserdamm östlich des Sees)
Preise
Pokale gehen an die zeitschnellsten Damen und die zeitschnellsten Herren.
Startgeld
Bei Überweisung bis zum 28. Juni: 25,00 €
Bei Zahlung am Start: 30,00 €
Achtung: Dein Startplatz ist erst verbindlich für dich reserviert, wenn Deine Zahlung bei uns eingegangen ist. Geht bis zum genannten Termin 28. Juni keine Zahlung ein, geben wir den Startplatz wieder für andere Sportler zur Anmeldung frei. Für Anmeldungen nach dem 28. Juni beträgt das Startgeld 30 €.
Nachmeldungen können nur akzeptiert werden, wenn das Teilnehmerlimit von 125 Startern noch nicht erreicht ist.
Starter, die am Veranstaltungstag das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen bei der Abholung der Startnummer eine unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen.
Start, Ziel und die Startnummernausgabe befinden sich auf dem Gelände des Erländersees in 76549 Hügelsheim. Die Wechselzone kann ab ca. 18.30 Uhr mit dem Rad „bezogen“ werden.
Alle Einzelheiten könnt Ihr in der Ausschreibung Triathlon nachlesen.
Auch in diesem Jahr wird dieses spezielle Kult-Event wieder an der Staustufe Iffezheim stattfinden! 27 flache Kilometer nach Greffern und zurück sind die Challenge für die Zweierteams, die im Minutenabstand voneinander auf die Strecke geschickt werden.
Dass bei dieser Veranstaltung nicht nur die reine Fahrzeit ermittelt wird, sondern eine Wertungszeit, in der es je nach Geschlecht, Alter und Rennlizenz Bonus- und Malussekunden gibt, macht dieses Training besonders reizvoll.
Die Schnellsten der Vorjahre fuhren zwar an die 50 km/h im Schnitt, mussten aber meist andere in der Wertungszeit vorbeiziehen lassen.
Diese Trainigsfahrt mit individueller Zeitmessung findet im normalen Straßenverkehr auf eigenes Risiko statt! Die Anmeldung kann ab ca eine halbe Stunde vor dem ersten Start vor Ort erfolgen.
Auch in diesem Jahr können wir Urkunden für alle Läufer online anbieten. Bitte einfach die Startnummer eingeben und schon wird Deine Urkunde angezeigt.
Laufbericht
Bei optimalen Bedingungen konnten die Veranstalter der RSG Ried Rastatt und der Laufwelt um die 150 Läuferinnen und Läufer aus der Region und weiter weg (Südpfalz, Karlsruhe, Ortenau, Heidelberg) auf die drei Laufstrecken schicken. Das waren glücklicherweise wieder ein paar Sportlerinnen und Sportler mehr als im Vorjahr, aber leider immer noch deutlich weniger als zu den Zeiten vor der Pandemie. Erfreulich war die große Teilnehmerzahl der Laufgruppe des Fitnesscenters Gymnasion, dem die Veranstalter freundschaftlich verbunden sind.
Hier die Siegerinnen und Sieger sowie die Altersklassenplatzierungen der Läufe: 21900 Meter Frauen:
Gesamtsiegerin Ellen Roland vor Sarah Hantsche und Laura Müller
W20: 1. Ellen Roland
W30: 1. Sarah Hantsche 2. Laura Müller 3. Aileen Mavi
W50: 1.Gabriele Kölmel
21900 Meter Männer:
Gesamtsieger zeitgleich Christian Keller und Benjamin Loff vor Sasa Ostoin
M20: 1. Christian Keller 2.Benjamin Loff 3. Lino Seiffert
M30: 1. Sasa Ostoin 2. Ghislain Erhard 3. Manuel Zimmermann
M40: 1. Jose Rohmer 2. Sebastian Bold 3. Javier Sanchez
M50: 1, Ivan Kobanka 2. Denis Richter 3. Artur Niedhardt
Ü60: 1. Roland Kessler 2. Bernd Kupet 3. Steffen Weinert
9900 Meter Frauen:
Gesamtsiegerin Carmen Scharpfenecker vor Anna-Luisa Grimm und Carmen Ohr
UW20: 1. Linnea Wendt 2. Jolene Hagel
W20: 1. Anna-Luisa Grimm 2. Katrin Schölle 3. Judith Aberle
W30: 1. Carmen Ohr 2. Sabrina Hatz 3. Franziska Hecklinger
W40: 1. Carmen Scharpfenecker 2. Tina Brust 3. Nadja Kapps