Saison-Rückblick 2012

 Am letzten Wochenende im September veranstaltete die RSG Ried-Rastatt ihre alljährliche Abschlussfahrt mit den Rennrädern, die sie dieses Jahr wieder einmal nach Wingen sur Moder im Elsass führte. Bei bestem Wetter, tollen Routen und gutem Essen im Chateau du Hochstein war Gelegenheit, auf eine ereignisreiche Radsaison mit vielen Höhepunkten und gelungenen Veranstaltungen zurückzublicken: Es begann im Juni mit dem Einzelzeitfahren auf der Rheinuferstraße, bei dem der RSG-Fahrer Patrick Eberhardt den Sieg einfahren konnte. Im Juli gab es nach Jahrzehnten Pause die hochkarätig besetzte Neuauflage der „Tour de Ried“ für Hobbyfahrer, bei der Christian Müller (RSG) das U-18-Rennen dominierte. Im Juli ging es Schlag auf Schlag: Zuerst der wieder einmal voll ausgelastete Triathlon rund um das Freizeitparadies Plittersdorf , bei dem Danny Grusch im RSG-Trikot den 2.Platz bei den Senioren holte, dann das Paarzeitfahren auf der Rheinuferstraße (dritter Platz für die RSG-Fahrer Patrick Eberhardt und Christian Späth). Eine „Klassikerausfahrt“ führte dann im August mit Rädern und Equipment aus vergangenen Jahrzehnten ins Elsass. Im September folgte dann das traditionelle Ebersteinburg-Bergzeitfahren, bei dem Simon Henke und Christian Veit einen RSG-Doppelsieg feiern konnten. Vereinsvorstand Jochen Klebsch dankt ausdrücklich allen Helfern, die immer wieder durch ihren Einsatz diese Veranstaltungen stemmen.
Auch bei diversen anderen Veranstaltungen waren RSG-Fahrer am Start. So konnte Christian Veit den Deutschlandpokal der SG-Stern in Rülzheim gewinnen, Patrick Eberhardt wurde Dritter beim Bergzeitfahren auf den Kaltenbronn. Ralf Hafermann startete beim Albstadt-Bike-Marathon, Tobias Bailer in Hamburg bei den Cyclassics, Thorsten Henkel und Christian Späth beim Ötztal-Radmarathon in Sölden und Arne Reim bei L´Eroica, der Radrundfahrt für historische Rennräder in der Toskana. Auch wenn die Radsaison zu Ende ist, gibt es bei der RSG die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung: Ab der Zeitumstellung im Oktober beginnt freitags das Hallentraining in der Augusta-Sybilla-Schule, die Samstags-Ausfahrt am Treffpunkt „Gymnasion“ findet weiterhin statt. Als letztes Highlight in diesem Jahr steht dann der beliebte und hoffentlich wieder gut besuchte Silvesterlauf in Zusammenarbeit mit Laufwelt Wintersdorf

Saisonabschlussfahrt ins Elsass

Am vergangenen Wochenende machten sich 14 unentwegte RSG´ler in 2 Gruppen auf zur  Abschlussfahrt, zum Chateau du Hochstein in Wingen sur Moder. Nach ca. 80 weitgehend flachen und gemütlichen Kilometern bei bestem Wetter wurden die Radfahrer von Else und Claus, die das Gepäck mit dem Auto befördert hatten, mit den ersten gerstehaltigen Getränken im Park des Chateaus empfangen. Abends wurden die Akkus für den nächsten Tag gefüllt, nicht nur mit üppigem Elsässer Essen…..
Am Samstag ging es wieder aufs Rad, eine Gruppe radelte ins Saarland ins Bliestal, die andere Gruppe nahm sich eine etwas größere, hügeligere Runde vor und radelte 110 km über Saverne, den Col du Valsberg, den Rocher Dabo, das Schiffshebewerk Lutzelbourg und La Petite Pierre zurück nach Wingen.
Wer gedacht hatte, das Wetter an diesem Tag sei nicht zu toppen, musste sich am Sonntag eines Besseren belehren lassen: Bei absolutem „Kaiserwetter“ und bester Laune ging es über die Rheinfähre Plittersdorf zurück nach RastattDAKOTA

Ötztaler Radmarathon

Vier Alpenpässe, 238 km und 5500 Höhenmeter durch Österreich und Italien, knapp 4000 Teilnehmer, unter ihnen Jan Ullrich, grandiose Landschaften und eine perfekte Organisation: Der legendäre Ötztaler Radmarathon mit Start und Ziel in Sölden konnte auch dieses Jahr alle Erwartungen erfüllen.
 Die beiden Teilnehmer von der RSG Ried-Rastatt, Thorsten Henkel und Christian Späth, die aus 19 000 Interessenten zwei der begehrten Startplätze ergattern konnten, stellten sich dieser Herausforderung und beendeten in knapp unter 11 Stunden (Henkel) bzw. knapp über 11 Stunden (Späth) als erfolgreiche „Finisher“ dieses Rennen.
 Sieger bei den Herren wurde Stefan Kirchmair Österreich), der trotz eines vor zwei Wochen erlittenen Schlüsselbeinbruchs einen neuen Streckenrekord in 7 Stunden und 12 Sekunden aufstellte, sowie bei den Damen Edith Vanden Brande (Belgien).
 Bereits am frühen Morgen vor dem Start gab es die erste Aufregung, als in den Nachrichten die Sperrung der Brenner-Passstraße infolge der nächtlichen Unwetter gemeldet wurde. Tatsächlich war die Strecke dann problemlos befahrbar.
 Das Wetter machte Kapriolen, so dass man das Gefühl hatte, sämtliche Jahreszeiten an sportograf-32004548 DIGITAL CAMERA ötztalertrikoteinem Tag zu erleben: Regenschauer in Innsbruck, strahlender Sonnenschein bei der Abfahrt vom Jaufen-Pass, Gewitterdonner vor dem Timmelsjoch und ganz oben auf 2500 Metern Höhe dann kalte Sturmböen und Hagelschauer.
 „Die ersten drei Pässe waren für mich relativ problemlos zu überwinden, aber der 30 km lange und sehr steile Anstieg zum Timmelsjoch war am Ende des Tages dann doch ein wirklich harter Brocken“, berichtet Christian Späth von der RSG Ried-Rastatt. „Trotz guter Handschuhe wurden die Finger bei den langen Abfahrten so kalt, dass das Bremsen in den Serpentinenkurven zu einer weiteren Herausforderung wurde.“
 Der Ex-Tour-de-France-Gewinner Jan Ullrich fuhr auch mit und diente der Veranstaltung als mediales Zugpferd, das mit vielen Sympathiebekundungen bedacht wurde. Kritische Stimmen bezüglich seiner Doping-Vergangenheit gab es allerdings auch, zumal sich ähnliche Gerüchte und die Damen-Siegerin ranken.
 Sehr erfolgreich waren wieder einmal die bei den Rennen der RSG-Ried-Rastatt oft und gerne gesehenen Forchheimer Fahrer Bernd Hornetz (Sieger in der Klasse „Master 1“) und Erwin Hickl (Zweiter in der Klasse „Master 2“).

Rastatter Radsportler dominieren den Deutschlandpokal der SG Stern

veiteberhardtAm 18. August wurde von der SG Stern Wörth in Rülzheim ein Kriterium über 44 km (40 Runden je 1,1 km) veranstaltet. Am Start waren aktive Mitglieder der SG Stern, der Sportabteilung der Daimler AG, aus ganz Deutschland. Bei sehr gutem Zuschauerzuspruch und toller Stimmung prägten von Anfang an die Radsportler aus unserer Region das Renngeschehen. In jeder fünften Runde erhielten die ersten Fahrer Punkte gutgeschrieben, die am Ende für die Gesamtwertung entscheidend waren. So kam Patrick Eberhardt (RSG Ried-Rastatt), der wie der drittplatzierte Patrick Billian für das Werk Gaggenau startete, zwar als erster ins Ziel, musste den Sieg aber dem Punktbesten Christian Veit (ebenfalls RSG Ried-Rastatt, Werk Gaggenau) überlassen und wurde Vierter. Zweiter wurde, nach Punkten nur ganz knapp geschlagen, der unter Radsportfreunden ebenfalls altbekannte Ersnt Hesselschwerdt, der für die SG Stern Wörth fuhr.
 

RSG Ried-Rastatt-Fahrer auf dem Kaltenbronn

patrickWie jedes Jahr organisierten die Radsportfreunde des RSV Concordia Forchheim Anfang August das Einzelzeitfahren auf den Kaltenbronn. Bei heißen 30 Grad fanden sich 30 Rennradfahrer zum gemeinsamen Start in Hilpertsau ein, von wo aus es über Reichental hoch zum Kaltenbronn ging. Das besondere an diesem Rennen ist, dass im Ziel die Fahrer samt Rennrad und Ausrüstung gewogen werden und es je nach Alter, Gewicht und Geschlecht Zeitgutschriften gibt. Einen sehr guten dritten Platz erreichte der RSG-Fahrer Patrick Eberhardt hinter den beiden Forchheimer „Bergspezialisten“ und Leichtgewichten Bernd Hornetz und Erwin Hickl. Als weiterer Fahrer der RSG Ried-Rastatt fuhr Ralf Hafermann auf den 18. Platz.

Cyclassics

cyclassics1Am selben Ort, wo vergangenen Sonntag die Radprofis Arnaud Demere, Andre Greipel und Tom Boonen um den Sieg beim einzigen deutschen Radrennen der höchsten Kategorie fuhren, gingen zuvor 22000 Hobbysportler auf die Strecke und machten das Ereignis zu Europas größtem Radrennen.
Tobias Bailer (39) von der RSG Ried-Rastatt war dabei und fuhr die 100-km-Runde, beginnend am Hamburger Rathaus und dann durch die schönsten Ecken der Hansestadt bis nach Niedersachsen und zurück. Mit einem Schnitt von knapp über 40 km/h belegte er den 139 Platz unter 2100 Startern seiner Altersklasse (Senioren 1). Gut 800 000 begeisterte Zuschauer begleiteten die Rennen und machten den Tag zum unvergesslichen Erlebnis.

Ralf Hafermann bestritt den Albstadt-Bike-Marathon

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Weltklasse trifft auf Hobby-Fahrer –  Vergangenen Samstag war Ralf Hafermann aus Steinmauern zusammen mit dem amtierenden deutschen Cross-Country-Meister Manuel Fumic und weiteren 3000 Teilnehmern, darunter viele Profis, am Start des Spektakels über 86 km und 1850 Höhenmeter.
Der Abstadt-Bike-Marathon ist einer der ältesten MTB-Marathons und ein großer Zuschauermagnet. Dieses Jahr waren die Bedingungen durch tagelangen Regen besonders schwierig, so dass es zu vielen Stürzen und Defekten kam. Teilweise waren aufgeweichte Spurrillen von 20 – 30 cm Tiefe zu überwinden. Dennoch schaffte es Ralf Hafermann, in einer sehr guten Zeit als Nummer 251 ins Ziel zu kommen und durfte sich das begehrte Finisher-Trikot überstreifen

Danny Grusch zum Triathlon

Mit dem Teilnehmer Danny Grusch, Vereinsmeister der RSG Ried-Rastatt und Zweiter der Altersklasse Ü-50, unterhielt sich Vereinsmitglied Christian Späth:
 Danny, du hast inzwischen unzählige Triathlons bestritten. welche Wettkämpfe waren deine persönlichen Höhepunkte?
 Ganz klar der Ironman-Wettbewerb über die Langdistanz in Frankfurt, auch der eine oder andere Wettkampf über die olympische Distanz wie z.B. in Hamburg oder in der Schweiz. Die eher familiären Wettkämpfe in unserer Region wie vor zwei Wochen in Forchheim oder am Mittwoch in Plittersdorf haben aber ihren ganz eigenen Reiz.
 Was ist das Besondere am Triathlon im Freizeitparadies?
 Zum einen trifft man viele Freunde und Bekannte aus dem eigenen Verein. Das ist schon toll, was die Organisatoren um Holger Dörr und Jochen Klebsch mit ihren gut zwei Dutzend Helfern auf die Beine stellen.Zum anderen gibt es kaum jemanden, der nach dem Motto „Sieg oder Blaulicht“ kämpft. Natürlich sind alle ehrgeizig, es kommen Athleten der internationalen Klasse, vor allem aus dem Elsass,  an den Start, aber auch „Jedermänner“, die z.B. die Radstrecke mit einem Trekkingrad mit Gepäckträger bestreiten. Dass die Radstrecke nicht abgesperrt ist und man Rücksicht auf den Straßenverkehr nehmen muss, lässt sich bei diesem Ereignis verschmerzen.
 Wie lautet deine persönliche Bilanz?
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Mit dem 19. Platz in der altersunabhängigen Wertung bin ich in Anbetracht der 150 Starter sehr zufrieden. Wenn gleichzeitig die Vereinsmeisterschaft und der zweite Platz in der Alterswertung herausspringt, umso besser.

Einzelzeitfahren auf der Rheinuferstraße – Gewinner Patrick Eberhardt

Bei guten Bedingungen gingen 22 Teilnehmer an den Start unseres traditionellen Einzelzeitfahrens. Hier die Ergebnisse:
Patrick Eberhardt (RSG) 37:26
Tino König 39:02
Christian Heimlich 39:39
Andreas Götz 39:40
Holger Borstorff 41:02
Manuel Restle 41:25
Heinz Ungelbach 42:15
Andre Düren 42:32
Jürgen Theilmann 43:50
Holger Sievert 44:05
Christian Müller 44:28
Steven Görner 44:37
Franz Benz 44:41
Werner Haller-Geppert 44:58
Jürgen Steiner 45:27
Frank König 45:30
Peter Bernauer 45:56
Salvatore Lo-Bue 46:40
Tobias Herrmann 51:29
Arno Kessel 53:51
Dagmar Paasen 55:14
 
Sieger Patrick Eberhardt von der RSG
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Simon Henke Baden-Württembergischer Juniorenmeister im Straßenrennen

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Der Juniorenfahrer Simon Henke (19), der Ende vergangenen Jahres zusammen mit seinem Bruder Sebastian von der RSG Ried-Rastatt zum RSV Ellmendingen wechselte, siegte bei den Landesverbandsmeisterschaften auf der Straße in Achkarren im Kaiserstuhl auf einem 12,3 Kilometer langen, selektiven Rundkurs durch die Weinberge der Umgebung. Am Ende des Rennens über 98 km konnte sich Simon Henke mit zwei Konkurrenten vom Feld absetzen und diese im Sprint distanzieren.