Ich glaub’, mein Schwein pfeift: Christoph Schrod und Felix Haupt bezwingen das kultige „Saarlandschwein“

Saarland, 28 September 2026 – Dass es für eine epische Langstreckentour keines offiziellen Rennens bedarf, bewiesen Christoph Schrod und Felix Haupt Ende September: Das RSG-Duo setzte eine spontane Idee der letzten Wochen gemeinsam in die Tat um und stellte sich der Challenge „Saarlandschwein“ – einer ununterbrochenen Umrundung des Saarlands entlang der kompletten Landesgrenze.

In der Rennrad-Community genießt das Brevet des RSC Überherrn längst Kultstatus. Die Bedingungen verlangen gründliche Taktik: Auf den über 300 Kilometern geht es durch hügelige Abschnitte wie Saargau, Bliesgau und den kletterintensiven Hochwald, wo stellenweise lange Versorgungslücken zwischen den Ortschaften lauern. Nach den offiziellen Self-Supported-Regeln muss die Strecke im Uhrzeigersinn komplett aus eigener Kraft und ohne Begleitfahrzeuge bewältigt werden. Wer unter 11:30 Stunden bleibt und unterwegs den legendären Verpflegungs-Nachweis – den saarländischen Frikadellenweck samt Fotobeleg – erbringt, sichert sich den begehrten Gold-Status in der Hall of Fame.

Schulter an Schulter: Mit Frikadellenweck und eiserner Zähigkeit rund ums Saarland

Gemeinsam im saarländischen Homburg gestartet, spulte das RSG-Duo Seite an Seite Welle um Welle ab und meisterte prägnante Anstiege wie den Husarenberg (385 m) und den Sender Felsberg-Berus (363 m). Wie von der Challenge gefordert, durfte auch die kulinarische Pflichtaufgabe nicht fehlen: Der gemeinsame Stopp an einer lokalen Fachmetzgerei war ein echtes Highlight – der verlangte Frikadellenweck war klasse, auch wenn die Verpflegungstaktik auf der extremen Distanz ihre Tücken hatte…ein oder mehrere ordentliches Stück/-e Kuchen wäre mit Blick auf das gewaltige Kaloriendefizit für die Energiereservespeicher rückblickend wohl sinnvoller gewesen wäre.

Die beeindruckenden Tourdaten des RSG-Duos:

  • Gemeinsame Strecke: Rund 308 Kilometer und stramme 3.750 Höhenmeter.
  • Reine Fahrzeit: Geschlossen im Ziel in unter 10:45 Stunden.

Beide blieben damit deutlich unter der magischen 11:30-Stunden-Marke und haben sich mit dem Frikadellenweck-Nachweis den begehrten Gold-Status gesichert!

Die RSG Ried Rastatt gratuliert Christoph und Felix herzlich zu dieser gewaltigen Spontan-Aktion und dieser starken Ausdauerleistung!